Hessenliga
32. Spieltag


Viktoria Griesheim

3

:

2


SV Buchonia Flieden

Anpfiff

Sa - 12.05. 15:00 Uhr

Spielstätte

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Zuschauer

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Schiedsrichter

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Flieden "gedanklich schon auf dem Pfingstfest"

Meik Voll war mit der Leistung seiner Mannen nicht einverstanden. Archivfoto: Charlie Rolff

Der SV Buchonia Flieden hat durch die 2:3 (1:3)-Pleite in Griesheim verpasst, die 40-Punkte-Marke schon am drittletzten Spieltag einzufahren.

Die ersten beiden Aktionen im Spiel gehörten den Gästen. Ein abgefälschter Drehschuss von Fabian Schaub ging nur ganz knapp daneben (4.), und beim Überzahlspiel - angeführt von Marc Röhrig und erneut Schaub - stand Marc Götze abschlussbereit knapp im Abseits. Fast im Gegenzug machte die Viktoria mit ihrem ersten Konter ganze Sachen. Aus dem Nichts Pascal Stork mit einem fantastischen Drehschuss in den rechten Winkel aus 20 Metern bedeutete die Führung für die abstiegsbedrohten Zwiebelstädter. Der Treffer war eine Augenweide und hätte für sich alleine genommen schon eine Auszeichnung verdient gehabt. Von da an löste sich bei der Seitel-Elf die Abstiegs-Anspannung aus den Beinen und Köpfen. Stork versuchte aus 40 Metern den etwas vor seinem Kasten stehenden Lukas Hohmann zu überlisten - ein klares Indiz für das immer stärker gewordene Selbstbewusstsein des Gastgebers.

Makengo mit doppelter Wiedergutmachung

Die gesamte erste Hälfte blieb abwechslungsreich. Zwei Kopfbälle von Fliedens Dario Stange und Andrè Leibold strichen nur knapp über die Latte. Auf der anderen Seite war der am letzten Wochenende nach seinem dubiosen Steinbach-Auftritt scharf in die Kritik geratene Jean Bosco Makengo auf Wiedergutmachung bedacht, und das gleich zweifach. Mit seinem 2:0 und 3:1 konnte der SC seinen Zwei Tore-Vorsprung halten. Zwischenzeitlich verkürzten die Buchonen auf 1:2. Dabei offenbarte Marcel Czirbus, der unter der Woche beim SC Hessen Dreieich für die nächste Saison unterschrieben hat, zum zweiten Mal gewaltige Unsicherheiten.

Den Freistoß von Schaub konnte er nicht festhalten und Röhrig staubte ab (35.). "Wir haben heute nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Eigentlich wollte ich noch Spieler bringen, die noch keine Einsätze hatten. Aber den Gefallen hat mir meine Mannschaft nicht gemacht. Das sah aus wie ein Sommerkick. Manche sind gedanklich wohl schon auf dem Pfingstfest", lautete das unzufriedene Fazit von Fliedens Coach Meik Voll.

Im zweiten Abschnitt tat sich lange so gut wie gar nichts. Eine gefülte Ewigkeit hatten jedenfalls die Griesheimer Fans nach dem 2:3-Anschlusstreffer des eingewechselten Felix Hack noch zu überstehen. Einen Heber von Marius Kullmann, der ebenfalls gebracht wurde, grätschte er von der Seiten- über die Torlinie. Das war in der 86. Minute. Mit Glück und geschick überstand die Viktoria aber die letzten acht Minuten, weil Schiedsrichter Nicklas Rau vier nachspielen ließ. "Wir haben heute Leidenschaft gezeigt und ich habe ja schon vor dem Spiel gesagt, dass wir vielleicht einen Lucky Punch brauchen. Den haben wir mit dem 1:0 gemacht. Wir haben kein Feuerwerk abgebrannt, aber vom Kopf her waren wir frei. Jetzt wird einfach mal gefeiert", löste sich bei Griesheims Übungsleiter Peter Seitel sichtlich die Anspannung. / cw

Die Statistik:

SC Viktoria Griesheim: Czirbus – Muhl, Schumacher, Windeck, Araujo da Silva – Jung, Walter, Makengo (90. Lampert), El Fahfouhy – Caglar (73. Kim), Stork (68. Vranesevic).
SV Buchonia Flieden: L. Hohmann - Kress, Lembach, N. Hohmann - Rumpeltes, Leibold, Röhrig - Götze (46. Hack), Bohl (46. Kullmann) - Stange, Schaub.

Schiedsrichter: Nicklas Rau (Wöllstadt).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Pascal Stork (7.), 2:0 Jean Bosco Makengo (31.), 2:1 Marc Röhrig (35.), 3:1 Jean Bosco Makengo (42.) 3:2 Felix Hack (86.).

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