In Flieden herrscht Gesprächsbedarf
Bleibt er, oder geht er? Um die Zukunft von Sascha Gies dreht sich aktuell das Geschehen bei der Reserve des SV Buchonia Flieden. Foto: Ralph Kraus
„Letztlich war es so, dass wir elf Spieler wegen Verletzungen, Urlaub oder aus beruflichen Gründen nicht dabei hatten. Es war nicht möglich, ein Team zu stellen. Mir geht das ganz schön an die Nieren“, so Reith, der sich ein bisschen mehr Unterstützung aus „einer anderen Mannschaft“ wünschen würde, womit im Grunde nur das Hessenligateam gemeint sein kann. Reith lässt durchblicken, dass die Bereitschaft der Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, unten auszuhelfen, nicht sonderlich stark ausgeprägt sei.
Meik Voll, Trainer des Hessenligateams, weiß um die Nöte der Reserve, war er doch schließlich mehrere Jahre selbst Coach dieser Mannschaft. Dass das Wohl und Wehe der Zweiten allerdings schwerpunktmäßig von seinen Spielern abhänge, will Voll so nicht stehen lassen: „Ich denke, dass die zweite Mannschaft des SV Flieden in der Lage ist, die Kreisoberliga aus eigenen Mitteln zu stemmen. Wenn es geht, helfen wir aus. So geschehen gegen Freiensteinau am Freitag, als Cedric Trenkler und Tobias Rehm dabei waren. Sonntag war es schwieriger, weil wir ja mit der Ersten am Wochenende kein Spiel hatten und meine Jungs aus plausiblen Gründen nicht da sein konnten.“
Es scheint also Gesprächsbedarf zwischen den Verantwortlichen der Buchonia zu geben. Trainer Sascha Gies war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, soll sich aber dem Vernehmen nach Gedanken über die Fortführung seines Amtes machen. / hall
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