Kücüklers Türken "wollen nächstes Jahr angreifen"

Ibrahim Kücükler, hier noch im Trikot des RSV Petersberg, ist seit Sommer 2017 im Trainergeschäft. Archivfoto: Charlie Rolff

Auf einen 8:1-Sieg folgte eine 0:6-Niederlage. Das Osterwochenende beim Türkischen SV hatte es durchaus in sich. Spielertrainer Ibrahim Kücükler zieht dennoch ein positives Fazit und lobt die Entwicklung des Vereins.

"Wir spielen ein gutes Jahr. Wir wollten im oberen Drittel landen und liegen jetzt auf Rang fünf, sind also im Soll", so der 32-Jährige, der seit Sommer Spielertrainer bei den Türken ist. Daran ändere auch die 0:6-Klatsche gegen Bronnzell II nichts, nachdem Haimbach II zwei Tage zuvor noch mit 8:1 abgeschossen wurde.

"Wir haben die ersten zwei Spiele auf Kunstrasen bestritten, das liegt unserer technischen Spielweise total. Die derzeitigen Platzverhältnisse kommen uns nicht so entgegen, Bronnzell hat das gnadenlos ausgenutzt. Auch solche Niederlagen gehören dazu, die Jungs müssen daraus lernen", betont Kücükler.

Auch in der kommenden Saison wird der ehemalige Thalauer, Petersberger und Borusse das Traineramt des Türkischen SV innehaben. Auch der Kader habe schon komplett zugesagt. "Nun werden in Kürze noch ein paar Positionen im Vorstand neu besetzt werden, die Rahmenbedingungen müssen einfach passen. Das war bislang noch nicht immer der Fall."

So haben die Fuldaer dann auch ehrgeizige Ziele für das kommende Jahr, nachdem nach der Pleite gegen Bronnzell II Platz zwei wohl abgehakt werden muss. "Das wären aber ohnehin nur Träumereien, daran denken wir nicht. Wir wollen stattdessen an unserem Spielsystem arbeiten und uns auf das nächste Jahr vorbereiten. Es ist ganz normal, dass man zunächst ein Aufbaujahr hat, das habe ich von meinen ehemaligen Trainern Jörg Meinhardt und Henry Lesser gelernt. Nächstes Jahr wollen wir angreifen und zeigen, dass wir auch ganz oben stehen können", macht Kücükler klar.

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