Quartett neu
Pilgerzells Reserve rüstet sich für Zukunft
Fußball-Abteilungsleiter Marc Leubecher ist sehr froh über die Zusage des 34-jährigen Bott: „Michael macht eine sehr gute Arbeit, ist stets voll motiviert und total engagiert. Nicht nur, weil er sich auf jedes Training akribisch vorbereitet, genießt er volle Akzeptanz in der Mannschaft.“
In der Rückrunde kann der aktuelle und künftige Coach des TSV Pilgerzell II auf ein neues Quartett zurückgreifen: Mit Niclas Meinecke schließt sich ein Torwart der Mannschaft an. Der jüngst 18 gewordene Schlussmann kommt von den A-Junioren der JSG West Ring und ist der Bruder von Marcel Meinecke, der das Tor der ersten Mannschaft hütet. „Mit Marcel und Noah Seuring, der in der Rückrunde verstärkt als Betreuer der Reserve wirken will, haben wir nur zwei Leute auf dieser Position gehabt. Die Situation entspannt sich durch Niclas enorm“, so Marc Leubecher. Mit Felix Beyer (35) von der SG Edelzell/Engelhelms II kommt ein Routinier fürs defensive Mittelfeld neu dazu. „Felix kennt einige Leute aus Mannschaft und Vorstand und wird uns mit seiner Erfahrung im Zentrum weiterhelfen“, betont Leubecher. Dazu sind Wilhelm Burkowski (24, SG Nieder-/Oberkalbach II) und Fabian Krug (21, SG Michelsrombach/Rudolphshan) neu dabei. „Willi wohnt in Künzell, ist ein Freund von Noah Seuring, Defensivspieler und wird bei uns auch den Schiedsrichterschein machen. Fabian ist der Stiefbruder von unserem Tamino Möller, hat in der Jugend des Hünfelder SV meist ebenfalls in der Defensive gespielt“, erklärt der Abteilungsleiter.
Einzig bedauert Leubecher die Tatsache, dass sich mit Angreifer Mike Kohlhepp (21) ein „Pilgerzeller Jung“ dazu entschlossen hat, ab der Restrunde für Viktoria Bronnzell auf Torejagd zu gehen. „Mikes Abgang tut uns weh. Er hätte sich sicherlich auch bei uns für die Erste empfehlen können, wollte aber einen Tapetenwechsel.“ Insgesamt sei der Kader dennoch hinsichtlich der Breite und Qualität stärker geworden. Als Vierter der B-Liga Fulda hat die Pilgerzeller Reserve derzeit gute Chancen auf Aufstiegsspiele zur A-Liga im Juni. „Wie bei der ersten Mannschaft in der KOL würden wir uns auch bei der Zweiten nicht gegen Relegationsspiele im Sommer wehren“, so Leubecher abschließend.
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