Radic: "Haben uns ein Eigentor geschossen"

Zlatko Radic (grünes Trikot) ist mit der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden.

Für die ersten beiden Testspiele in der Wintervorbereitung hatte sich Haimbachs Trainer Zlatko Radic etwas besonderes überlegt: Am vergangenen Wochenende sollte erst am Samstag gegen Gruppenligist Schlitzerland getestet werden, ehe eine Partie gegen Petersberg auf der Reihe stand. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Zwar gab es gegen Schlitzerland eine knappe 3:4-Niederlage, Gruppenliga-Primus Petersberg konnte aber klar mit 5:1 besiegt werden.

"Ich bin mit beiden Spielen zufrieden. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", ist Radic stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. Dabei muss der 46-Jährige, der in beiden Partien selbst mitspielte, zugeben, dass ihn das Tempo, dass sein Team an den Tag gelegt hat, überrascht hat.

Ein Sonderlob hat der Coach für seinen Winterneuzugang Arpad Palfi in petto: "Gerade gegen Petersberg hat er ein überragendes Spiel gemacht, er hat auch in beiden Partien getroffen. Er hat sich in der kurzen Zeit gut integriert und gezeigt, dass er eine Verstärkung für uns ist", lobt Radic, der allgemein sehr zufrieden mit der Vorbereitung ist: "Die Jungs ziehen richtig mit, das macht einen Riesenspaß."

Dennoch ist der 46-Jährige der Meinung, dass der 5:1-Sieg gegen Petersberg nicht zwingend förderlich war: "Vielleicht kam diese Leistung etwas zu früh", sagt Radic im Hinblick darauf, dass das erste Restrundenspiel ja erst in zweieinhalb Wochen ansteht. "Wir haben uns da ein Eigentor geschossen. An solch einer Leistung müssen wir uns jetzt messen lassen."

Schließlich geht es in der Restrunde noch um einiges: Als Tabellendritter hat der HSV sechs Punkte Rückstand auf Tabellenplatz eins, zwei Zähler sind es auf Rang zwei. "Wir haben uns vorgenommen, einen Platz besser abzuschneiden als in den Vorjahren, als wir zweimal Dritter wurden. Man muss konkrete Ziele im Auge haben", erklärt Radic, der auch betont, dass der Kampf um Rang eins auch noch völlig offen sei. "Es liegt aber noch ein Marathonweg vor uns."

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