Schwieriges Jahr mit einem zufriedenstellenden Ende
Andre Mathiebe ist mit acht Treffern bester Torschütze bei Mitte-Kreisoberligist TSV Pilgerzell. Foto: Steffen Kollmann
Beim TSV Pilgerzell war im Jahr 2018 so einiges los, von vier Trainern wurden die Spieler insgesamt gecoacht. Wie lautet dein Fazit des diesjährigen Fußballjahres?
Insgesamt war es ein schwieriges, aber doch zufriedenstellendes Jahr. In der vergangenen Winterpause wurde klar, dass Torsten Renz aufhört, anschließend konnten sich einige Spieler nicht mehr so richtig motivieren. Mit Platz acht haben wir die Saison noch halbwegs gut zu Ende gebracht. Unter dem neuen Trainer Marcus Neugebauer ging es dann in die neue Saison. Zwar haben die Ergebnisse nicht gepasst, dennoch lief alles ganz gut, bis er aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Dann kam mit Interimstrainer Gianni Leonangeli ein Pilgerzeller Urgestein, mit dem wir das Ruder rumreißen und uns aus dem Keller befreien konnten. Mit Rolf Gollin haben wir jetzt einen überragenden Trainer gewonnen, der uns viele neue Dinge mitgibt und von dem jeder Spieler einiges lernen kann.
Du spielst mit deinem Club in der so oft gelobten Kreisoberliga Mitte. Ist die Klasse so stark, wie sie gemacht wird?
Es ist schon Wahnsinn, was diese Liga für ein Niveau hat, gerade auch von den Einzelspielern, die vertreten sind. Derjenige, der Meister wird, muss sich keine großartigen Gedanken machen, der Sprung von der Kreisoberliga Mitte in die Gruppenliga dürfte nicht so groß sein. Es gibt ja auch zahlreiche Mannschaften wie Horas, Müs und Hofbieber, die schon in der Gruppenliga beheimatet waren.
Was sind die Ziele deines Clubs für das Jahr 2019?
Generell wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Man weiß ja nie, was von oben runter kommt, und es soll uns nicht so gehen wie dem TSV Bachrain im vergangenen Gruppenliga-Jahr, der eigentlich schon aus dem Strudel raus war und am Ende doch abgestiegen ist.
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