Hessenliga
33. Spieltag


SV Steinbach

5

:

0


FC Viktoria Urberach

Anpfiff

Sa - 13.05. 15:00 Uhr

Spielstätte

--

Zuschauer

390

Schiedsrichter

--

Steinbach erledigt Hausaufgaben souverän

Ein Tor, drei Vorlagen - Daniel Hanslik hat sich mal wieder in den Mittelpunkt gespielt. Foto: Charlie Rolff

Gänzlich ohne Probleme hat der SV Steinbach die Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht Viktoria Urberach erfüllt, mit 5:0 (3:0) wurden die Rödermarker geschlagen und somit lebt auch noch die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Hessenliga.

Auf die Ausfälle von Petr Kvaca, Julian Rohde und Tom Wiegand reagierte SVS-Coach „Kalle“ Müller wie erwartet und stellte Markus Schaub als Linksverteidiger und Marcel Ludwig ins rechte offensive Mittelfeld. Zwar hatte Urberach über Schaubs Seite bereits nach vier Minuten eine ganz dicke Chance, als auf Stefan Kresovics Pass Patryk Czerwinski freistehend und aus kurzer Distanz über das Tor zielte, dann aber nahm Steinbach das Heft des Handelns in die Hand und gab es auch nicht mehr her. Eigentlich war das Spiel dann schon nach elf Minuten entschieden, als der SVS innerhalb von 60 Sekunden zweimal zuschlug.

Bei Tor Nummer eins setzte sich Michael Wiegand nach Balleroberung ganz stark durch, nahm Daniel Hanslik mit und bekam von ihm den Ball maßgerecht zurück (10.). Danach war Hanslik selbst der Torschütze, der Schrägschuss aus 14 Metern ins linke Eck hätte Dennis Weinrich an einem guten Tag aber sicherlich gehalten (11.). Und hätte Steffen Trabert nach Ludwig-Freistoß direkt das 3:0 nachgelegt, Urberach hätte schon ganz früh untergehen können. So aber schlief das Spiel ein wenig ein, weil die einen nicht mussten und die anderen nicht konnten. Der SVS-Anhang war dennoch heilfroh, dass Florian Münkel nach tollem Ludwig-Pass noch vor der Pause das 3:0 besorgte (41.).

In Alzenau muss wohl noch ein Sieg her

Und auch nach der Pause hatte der SVS einen Wachmacher nötig, denn Marco Motzkus produzierte einen vollkommen unnötigen Handelfmeter, seinen Bock machte er aber auch selbst wieder gut und hielt den Strafstoß durch Stanko Pavlovic (47.). Hatte Münkel bei einem Schussversuch noch Pech (53.), legte Petr Paliatka das 4:0 nach auf neuerliche Vorlage Hansliks (55.). Und wie schon in Halbzeit eins schlief die Partie wieder ein - interessieren sollte das die knapp 400 Zuschauer nicht, die waren einfach froh, dass die Pflichtaufgabe so souverän gelöst wurde. Den Schlusspunkt setzte Münkel - Wegbereiter war erneut Hanslik, der sich einmal in den Mittelpunkt spielen konnte.

Da die Offenbacher Kickers den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest fixiert haben, steht fest, dass nur maximal vier Teams aus der Hessenliga absteigen und selbst Teutonia Watzenborn-Steinberg hat nach dem Sieg gegen Kaiserslautern II nun wieder realistische Chancen auf den Regionalliga-Ligaerhalt. Gelingt dieser, steigen nur drei Teams aus der Hessenliga ab - Steinbach wäre gerettet. Gehen vier Teams runter, muss Steinbach nächste Woche in Alzenau gewinnen, sofern Ederbergland in Kelsterbach gewinnt. An Ederbergland ist Steinbach vorbeigezogen. Klar ist nun auch: Seligenstadt wird seine Entscheidung bezüglich eines eventuell freiwilligen Abstiegs bis Sonntagmorgen erklären. Ziehen die Sportfreunde zurück, wäre der SVS ebenfalls gerettet.

Die Statistik:

Steinbach: Motzkus - Bott (46. Petrasch), Schwab, Trabert, Schaub - Paliatka, M. Wiegand - Ludwig (70. van Leeuwen), Hanslik, Dimitrijevic (46. F. Wiegand) - Münkel.
Urberach: Weinreich - Niegisch, Schumacher, Wolf, Purcell - Yildirim (46. Özgün), Scheel - Schneider (88. Röder), Czerwinski, Pavlovic (69. Dillmann) - Kresovic.

Schiedsrichter: Marcel Geuß (Haßfurt).
Zuschauer: 390.
Tore: 1:0 Michael Wiegand (10.), 2:0 Daniel Hanslik (11.), 3:0 Florian Münkel (41.), 4:0 Petr Paliatka (55.), 5:0 Florian Münkel (88.).
Verschossener Handelfmeter: Stanko Pavlovic (Urberach) scheitert an Marco Motzkus (47.).