"Thalau ist die optimale Option"
"Thalau hatte schon jahrelang angefragt, ob ich nicht zurückkommen möchte, ich habe gesagt, dass sie mich anrufen können, wenn sich Veränderungen ergeben. Frank (Görlich, Sportlicher Leiter, Anm. d. Red.) hat mich dann gleich einen Tag nach meiner Verlobung gefragt", so Kress lachend, der inzwischen der Meinung ist, dass der richtige Zeitpunkt für eine Rückkehr gekommen ist. "Ich hätte gerne weiter in der Hessenliga gespielt, dazu muss aber auch alles zu hundert Prozent passen. Und wenn das nicht der Fall ist, muss man sich eine Alternative suchen."
Diese hat er nun in der Heimat gefunden. "Ich freue mich über die kurzen Wege, so kann ich mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen", so Kress, der beim FSV Thalau darüber hinaus als spielender Co-Trainer fungieren soll. Kress wird Coach Jörg Meinhardt als rechte Hand zur Seite stehen. "So kann ich Erfahrungen sammeln, wie ein Trainerjob künftig aussehen kann. Ich bin mir sicher, dass ich bei Jörg, der ja schon viel erlebt hat, noch sehr viel lernen kann. Und mit 31 sind die Perspektiven als Spieler überschaubar, da bin ich froh, dass ich in Thalau den nächsten Schritt gehen kann."
Auch deshalb war die Rückkehr nach Thalau für Kress quasi der logische Schritt, nachdem klar wurde, dass Lehnerz ihn aus seinem eigentlich noch bis 2018 gültigen Vertrag herauslässt. "Ich hatte verschiedene Angebote, ich wollte aber nicht gegen meinen Heimatverein oder Lehnerz spielen. Deshalb ist Thalau auf Gruppenliga-Ebene die einzige Option und generell die optimale Lösung." Gut möglich aber, dass Kress gar nicht in die Gruppenliga wechselt, sondern in die Verbandsliga. Als Tabellenzweiter der Gruppenliga liegt der FSV derzeit auf Kurs Aufstiegsspiele. Kress, mit 207 Oberliga-Spielen auf dem Konto, wird Thalau jedenfalls mit seiner Erfahrung in beiden Ligen weiterhelfen können.
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