Wiegands Plan erfüllt sich in der Praforst

Steffen Wiegand tauscht den Steinbacher Trainingsanzug gegen den der SG Praforst. Foto: Charlie Rolff

Mit Steffen Wiegand tritt im Sommer ein Trainernovize seine erste Station als Spielertrainer bei der SG Praforst in der A-Liga Hünfeld-Hersfeld an. Grund genug, um beim 29-jährigen Steinbacher mal genauer nachzufragen.

"Wenn ich ehrlich bin, war es schon immer mein Plan, mal als Spielertrainer zu arbeiten", verrät Wiegand, der glaubt, dass er im Sommer dann mit 30 Jahren den idealen Zeitpunkt erwischt habe. "Dann bin ich körperlich noch fit, was für mich als Spielertrainer ganz wichtig ist. Später kann ich mir das schon schwieriger vorstellen", sagt Wiegand. Eigentlich wollte der Steinbach sich zunächst im Jugendbereich ausprobieren. "Als nun aber das Angebot von Praforst kam, musste ich die Chance einfach ergreifen, weil es ein gut geführter Verein ist, der noch über Potenzial verfügt und wo ich in Ruhe arbeiten kann."

Ziel des Vereins ist es, sich in der kommenden Saison im oberen Drittel zu etablieren. In dieser Spielzeit muss Praforst in der Monsterliga mit 18 Mannschaften als Tabellen-13. den Blick noch nach unten richten. "Ich habe aber keine Bedenken, dass der Klassenerhalt nicht sichergestellt werden kann", hat Wiegand keine Sorgen davor, dass es für die SG in der Saisonschlussphase noch einmal eng werden könnte. "Ich habe das Teams im Spiel gegen Hattenbach gesehen. Auch wenn ich aus der Partie gegen den Tabellenletzten nicht allzu viele Schlüsse ziehen will, konnte ich erkennen, dass im Team auf jeden Fall Potenzial steckt."

Potenzial, das ausgeschöpft und mit gezielten Verstärkungen ergänzt werden soll. "Der eine oder andere Spieler wird mit Sicherheit dazu kommen, aber es wird keinen Riesenumbruch geben", kündigt der 29-Jährige an, der von seinem Heimatverein Steinbach aber keine Spieler abwerben möchte. "Einerseits bin ich der Meinung, dass man das einfach nicht macht, zumal die personelle Situation im Verein ohnehin angespannt ist. Andererseits finde ich, dass es nicht gut ist, wenn man zu viele Bekannte in eine Mannschaft holt."

Kommentieren