Verbandsliga: Und wöchentlich grüßt das Murmeltier
Asbachs Aufwand wird erneut nicht mit Punktgewinn belohnt
Angesichts der Chancenverwertung konnte Asbachs Trainer Fabian Kallée wieder einmal verzweifeln. Foto: Friedhelm Eyert.
"Über 90 Minuten gesehen hätten wir uns wie so oft ein Unentschieden verdient gehabt", resümierte Asbachs Trainer Fabian Kallée. "Leider konnte sich die Mannschaft erneut nicht für ihren großen Aufwand belohnen." In der ersten Halbzeit war allerdings der Gast aus Kassel die klar überlegene Mannschaft und hätte das Spiel durchaus schon entscheiden können. In Hälfte zwei kam Asbach durch Kapitän Schuch zum Anschlusstreffer (60.) und war anschließend die deutlich bessere Mannschaft. Drei, vier klare Chancen konnten allerdings nicht in Tore umgemünzt werden, die größte Chance hatte wiederum Schuch, der einen Kopfball an die Latte setzte (72.).
Für Kallée ist die erste Trainerstation nun beendet, im Sommer übernimmt er dann die Reserve-Mannschaft in der Kreisoberliga Nord. "Zunächst einmal bin ich froh, dass die Saison nun vorbei ist und ich dann kommende Spielzeit ins zweite Glied rücken kann", erklärt Kallée. Seit der Saison 1993/94, als Vater Norbert Kallée den Verein in die Verbandsliga führte, spielt der SVA nun ohne Unterbrechung mindestens in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse - und auch in der nächsten Saison geht es in dieser Liga weiter. "Glücklicherweise konnten wir dieses Jahr die Klasse halten. So bin ich als Sohn jetzt nicht derjenige, der den Verein nach zwanzig Jahren wieder in die Gruppenliga befördert hat", so ein erleichterter Fabian Kallée.
SVA: Sabela; Schäfer, Ebinger, Schreiber, Pavic (50. Pannek), Wehner (60. Ullrich), Domachowski (50. Ewald), Schuch, Müller-Siebert, Ludwig, Kurz.
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 René Ochs (3.), 0:2 Mergim Hajzeraj (20.), 1:2 Sebastian Schuch (60.).


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