Theo Witte avanciert zum Derbyhelden

C-Junioren-Hessenliga: Viktoria besiegt Horas - Fotostrecke

12. Dezember 2015, 15:33 Uhr

Foto: Charlie Rolff

Der JFV Viktoria Fulda blickt in dieser Spielzeit auf eine makellose Derbybilanz gegen den FV Horas in der C-Junioren Hessenliga zurück. Nach dem Sieg im Hinspiel gewann die Güven-Elf die zweite Auflage des Osthessenderbys mit 2:1 (2:0).

Wie erwartet fand die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz des Domgymnasiums statt, sodass der Rahmen für diese Begegnung durchaus hätte besser sein können. Denn die enge Spielstätte des FV Horas, wo die Zuschauer ähnlich wie in englischen Stadien nahe am Spielfeld stehen, wäre als Austragungsort weitaus angemessener gewesen. „Ich habe meinen Jungs vor dem Spiel gesagt, dass wir heute die Chance haben, einiges wiedergutzumachen. Dementsprechend motiviert sind wir in die Begegnung gegangen. Wir wollten mit frühen Toren etwas den Druck von unseren Schultern nehmen. Dass es dann natürlich so kam, ist herausragend“, nennt Atilla Güven, Trainer von Viktoria Fulda, die taktische Marschroute seiner Schützlinge, die durch einen Doppelpack von Theo Witte auf die Siegerstraße kamen.

Zunächst war es eine Hereingabe von Niklas Budesheim, die Witte kaltschnäuzig aus knapp fünf Metern über die Linie drückte (15.). Wenige Minuten später war es dann erneut der Fuldaer Innenverteidiger, der sich nach einem Freistoß von seinen Bewachern im Horaser Strafraum davon geschlichen hatte und schließlich zum 2:0 einnetzte.

„Die Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Insgesamt waren wir im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft. Wir hatten zu dieser Phase alles im Griff. Nach der Pause hat man dann gemerkt, dass Horas noch einmal alles nach vorne werfen wollte und den Druck erhöhte“, verweist Güven auf die zweite Halbzeit, in der Horas den Abwehrverbund lockerte und spätestens nach dem Anschlusstreffer durch Dennis Möller Morgenluft witterte (44.).

Damit stand eine spannende und dramatische Schlussphase bevor, in der Horas durchaus noch die ein oder andere Möglichkeit besaß, um zum Ausgleich zu gelangen. „Wir hatten am Ende unter anderem auch das notwendige Glück, um die Führung zu verteidigen. Bei einem Horaser Lattentreffer wurde es sehr brenzlig für uns. Ansonsten haben wir versucht, mit Kontern für Entlastung zu sorgen“, konstatiert Atilla Güven, der nach Spielende lobende Worte für seine Mannen fand. „Das war heute eine adäquate Reaktion auf die letzten Wochen. Mit so einem Sieg nun in die Winterpause zu gehen, fühlt sich sehr gut und vor allem erleichternd an“, so Güven. / tof

Horas: Heller; Huder, Schaub, Funke, Özkan, Schütz, Aschenbrücker, Möser, Keller, Auth, Gilbert, Heil, Bohlender, Ilsen.
Fulda: Otto; Witte, Wagner, Zvekic, Budesheim, Grosch, Staffa, Schneider, Milenkovski, Mulaj, Behr, Dugan, Bauer, Schwarz.
Tore: 0:1, 0:2 Theo Witte (15., 22.), 1:2 Dennis Möller (44.).

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