Last-Minute-Gegentor bringt Asbach um den verdienten Lohn
Verbandsliga: 2:3-Niederlage in Schwalmstadt - Bilderstrecke
"Da brauchst du bald 'nen Psychiater", kommentierte Trainer Frank Ullrich nach einem Gespräch mit Fabian Kallée. Der Reserve-Trainer war kurzfristig für Ullrich eingesprungen, da dieser aufgrund einer Grippe außer Gefecht gesetzt war. Doch auch ohne den etatmäßigen Übungsleiter fand der SVA gut in die Partie und ging nach einer Viertelstunde durch einen wunderbaren Distanzschuss von Lukas Müller-Siebert in Führung. "Wir haben in den ersten 25 Minuten ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht, waren der erwartet unangenehme Gegner", war Kallée zufrieden.
Dann war es allerdings eine Standardsituation, die den Gastgebern den Ausgleich sowie die darauf folgende Feldüberlegenheit bescherte. Verdient konnte Schwalmstadt noch vor der Pause das 2:1 erzielen. Doch Asbach steckte nicht auf, legte alles in die Waagschale und wurde nach tollem Pass von Alexander Ebinger auf Daniel Hanslik belohnt. Und als sich alle mit einem Unentschieden abgefunden hatten, flog der Ball in der Nachspielzeit an Freund und Feind vorbei, landete bei Schwalmstadts Leon Lindenthal, der die Kugel zum Siegtreffer über die Linie beförderte.
"Das ist wirklich ärgerlich, die Jungs haben einen hohen Aufwand betrieben", erklärt der eigentliche SVA-Reserve-Trainer. Nicht zum ersten Mal verlor Bad Hersfeld somit spät wichtige Zähler im Kampf um den Ligaverbleib. "Es ist jetzt auch eine Charakterfrage, das schnell abzuschütteln. Nächste Woche geht es in Willingen weiter", betont Kallée.
SVA Bad Hersfeld: Sabela; Schreiber, Ebinger, Pannek (90.+2 Pfeiffer), Wiegand, Ullrich (62. Mustafi), S. Schuch, Mainz (74. Ewald), Hanslik, Wiegand, Müller-Siebert.
Schiedsrichter: Christoph Rübe (Kassel)
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Lukas Müller-Siebert (14.), 1:1 Fabian Seck (24.), 2:1 Ricardo Seck (38.), 2:2 Daniel Hanslik (65.), 3:2 Leon Lindenthal (90.+3).

