Spielertrainer Ebert sichert RSC im Topspiel einen Punkt

A-Liga Hünfeld-Hersfeld: Sechs Tore in Rasdorf

09. Oktober 2016, 14:00 Uhr

Foto: Kevin Kremer

Im Spitzenspiel gab es keinen Sieger: Tabellenführer SV Niederjossa hat am Sonntag eine Zwei-Tore-Führung nicht genügt, um bei Verfolger Rasdorf alle drei Punkte einzutüten. 3:3 (2:3) endete das Spitzenspiel in der A-Liga Hünfeld-Hersfeld.

In einem intensiven Spiel erwischte Rasdorf den besseren Start und ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Eine Co-Produktion von Christoph Sondergeld und Marius Ebert verwertete der Stürmer eiskalt im Gehäuse. Niederjossa war in der Folge aggressiver und konnte nur drei Minuten später ausgleichen. Nach einer Pfeiffer-Ecke stand Stefan Horst goldrichtig und köpfte dann Ball zum Ausgleich ins Tor (11.). Niederjossa nahm nun mehr und mehr das Heft in die Hand und drückte Rasdorf in die eigene Hälfte. Die beste Chance hatte Andreas Dickert allein vor dem Tor, sein Abschluss ging jedoch deutlich drüber (21.). Kurz danach dann aber die Führung: Nachdem Enis Adrovic den Ball in die Mitte verlängern konnte, stand Christian Pfeiffer alleine vor dem Tor und hatte keine Mühe - 1:2 (24.). Nur drei Minuten später konnte Pfeiffer sogar auf 1:3 erhöhen. Nach einem Abpraller schaltete der Stürmer am schnellsten und schob locker ein.

Doch Rasdorf steckte nicht auf. Christoph Sondergeld konnte nach 32 Minuten im Strafraum nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Spielertrainer Marius Ebert sicher im Tor. In der Folge nahm das Spiel immer mehr an Härte zu, was einige Gelbe Karten zur Folge hatte. Kurz vor der Pause hatte Rasdorf noch eine gute Konterchance, der letzte Pass fehlte jedoch. Im direkten Gegenzug kam Niederjossa gefährlich vor das Rasdorfer Tor, doch wiederum konnte Andreas Dickert den Ball nicht im Tor unterbringen.

"Nach der Halbzeit haben wir komplett den Faden verloren und Rasdorf war besser. Das 3:3 fühlt sich an wie eine Niederlage", befand Niederjossas Trainer Faruk Ademi. Denn der nach der Pause zeigte der RSC eine bärenstarke Leistung, so sah das auch der heimische Coach Marius Ebert: "In der ersten Halbzeit hat Niederjossa seine Chancen eiskalt genutzt. Mich freut es natürlich, dass die Umstellung zur Pause gefruchtet hat und wir den Gegner in die eigene Hälfte drücken konnten.“

Kurz nach der Pause konnte eine Doppelchance nicht verwertet werden. Weder Wald noch Ebert konnten den Ball im Tor unterbringen (47., 49.). Doch auch Niederjossa kam gefährlich vor das Tor, so wurde ein Schuss aus guter Position von Christian Pfeiffer geblockt (51.). In der 73. Minute war dann die Zeit für Marius Ebert gekommen: Ein Freistoß aus gut 25 Metern konnte der Trainer sehenswert im Tor unterbringen. Rasdorf war in der Schlussphase klar besser und drückte Niederjossa tief in die eigene Hälfte, doch die Chancen fanden nicht den Weg ins Tor. In der Nachspielzeit gab es dann noch eine Großchance für Niederjossa, doch RSC-Torwart Johannes Weller, der seinen 20. Geburtstag feierte, zeigte eine überragende Parade.

"Alles in allem bin ich hochzufrieden mit meiner Mannschaft. Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung und wir freuen uns natürlich, gegen den Tabellenführer gepunktet zu haben", freute sich Ebert. / je

Rasdorf: Weller ; Hahn, Seidel, Arnold, van Thiel, Ebert, Budenz, Sondergeld, Cor.Wald, Wolf, Schreiber.
Niederjossa: Orth; Schwaab, Dickert, Stock, Adrovic, Wekker, Giese, Wahl, Horst, Zweininger, Pfeiffer.
Schiedsrichter: Simon Kühne (Petersberg). Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Cornelius Wald (8.), 1:1 Stefan Horst (11.), 1:2, 1:3 Christian Pfeiffer (24., 27.), 2:3, 3:3 Marius Ebert (32., Foulelfmeter, 73.).

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