Großes Foto und überdimensionale Letter
Kallée griff vorm Derby in die Trickkiste
Dieses Bild vergrößerte Fabian Kallée und schrieb dick und fett "Derbysieger" drüber. Foto: Florian Volk
Asbachs Trainer Fabian Kallée griff in die Trickkiste: Nach dem Abschlusstraining am Freitag hängte er ein Jubelbild aus dem Spiel bei der SG Schlitzerland (5:1-Sieg) von Torgranate-Fotograf Florian Volk in die Kabine und überschrieb dies in großen Lettern mit „Derbysieg“. Gemeint war das „kleine Derby“ gegen eben jene SG Schlitzerland, es sollte allerdings gleichzeitig für das „richtige Derby“ in Eiterfeld dienlich sein: „Ich wollte, dass wir genau diese Präsenz, diese Galligkeit wieder auf den Platz bekommen. Das ist uns von der ersten Minute an gelungen, genau wie ich mir das in einer solchen Situation auch vorstelle“, erklärt Kallée, der sich sicher ist, dass „das 3:0 in Eiterfeld auch in der Höhe absolut verdient“ gewesen sei.
Seinem Team hatte er einen Matchplan an die Hand gegeben, das es auch umzusetzen vermochte: Die Außenverteidiger in der Fünferkette spielten extrem hoch und beraubte so gerade Nils Fischer seiner Qualitäten. Auch Alexander Ebinger als Abwehrchef und Arne Steinberg hatten eine unglaubliche Präsenz in der Zentrale, wodurch Andreas Welle einen durchaus geruhsamen Nachmittag in Asbachs Tor verleben durfte.
Andreas Welle? Kallée hatte den Ex-Steinhauser vor der Saison aus Pilgerzell nach Asbach geholt. Dort ist der 33-Jährige eigentlich als Torwarttrainer für Stammkeeper Gunnar Sauerbrei verantwortlich. Aus dienstlichen Gründen konnte Sauerbrei allerdings erst um 14 Uhr und damit eine halbe Stunde vor Anpfiff in Eiterfeld aufschlagen: „Ich wollte, dass der Torwart die ganze Spielvorbereitung bestreiten kann und habe mich deswegen am Freitag für Andreas entschieden“, erklärt Kallée. Und ihm wurde Recht gegeben: Einmal gefordert, parierte Welle gegen Niklas Braun ganz stark und strahlte ansonsten eine große Präsenz aus. Eben das, was sich ein Trainer von einem erfahrenen Torhüter wünscht.


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