FT II und Rotenburg erneut nach Grünberg
Futsal-Hessenmeisterschaften
Das Team von FT Fulda II um Trainer Uwe Rümmler (rechts) darf - ebenso wie Rotenburg/Lispenhausen - erneut nach Grünberg. Foto: FT 1848 Fulda
Warum das so ist, ist recht leicht erklärt: Da die Hessenmeisterschaften im vergangenen Jahr erstmalig ausgeführt wurden, qualifizierten sich dafür die aktuellen Kreissieger und wenn die nicht nach Grünberg wollten, eben die Vizemeister. Während Rotenburg/Lispenhausen und FT Fulda II gerne bereit waren, nach Grünberg zu fahren, konnte Lauterbach/Hünfeld keinen Vertreter entsenden, da der Kreismeister (VfL Lauterbach) erst am gleichen Tag des Hessenentscheids ermittelt wurde. Aus Schlüchtern hingegen waren weder Sieger SV Herolz noch Vize SG Oberzell/Züntersbach bereit, am Tag nach den Kreismeisterschaften in Grünberg das nächste Turnier zu bestreiten.
Auch weil sich die Planung der Hallenrunde für die Kreise naturgemäß als sehr schwierig gestaltet, da schlichtweg Hallenzeiten fehlen, wollte der Hessische Fußballverband in diesem Jahr die Endrunde bereits im Dezember durchführen und eben jenen frühen Termin zur Institution werden lassen. Für keinen hessischen Kreis wäre es deswegen zu einem Terminkonflikt gekommen. Doch aus diversen Gründen musste der HFV wieder verschieben und zwar auf den 29. Januar. Da im Dezember noch kein einziger Kreissieger ermittelt ist, war von Anfang an klar, dass die letztjährigen Kreissieger erneut nach Grünberg dürfen. Und dabei bleibt es auch bezüglich des jetzt später gewählten Termins.
Allerdings passt dieser Termin wieder nicht so ganz ins Konzept der potenziellen heimischen Teilnehmer: Im Kreis Lauterbach-Hünfeld findet das Kreisfinale erneut parallel statt, Oberzell/Züntersbach sowie Herolz ist der Termin unpässlich und Bronnzell (letztjähriger Fuldaer Kreissieger) verzichtet erneut. Allerdings hatte Lauterbach, wie der Regionalbeauftragte Erhard Zink erklärt, bereits für Dezember-Termin den Daumen gesenkt. Übrig bleiben also FT Fulda II und Rotenburg/Lispenhausen, die schon jetzt eine riesige Vorfreude versprühen, auch wenn beim vergangenen Jahr jeweils das Vorrundenaus konstatiert werden musste. Im kommenden Jahr soll dann wirklich alles anders werden, denn dann ist ein neuer Versuch für die Endrunde im Dezember geplant, dafür qualifizieren sich alle Kreissieger – und vielleicht haben dann ja alle vier osthessischen Kandidaten Zeit und Lust.


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können