Vier Neuzugänge sollen es mindestens sein

Flieden II will die Saison vernünftig zu Ende bringen

21. Dezember 2016, 20:45 Uhr

Hugo Lingelbach wünscht sich mindestens vier Neuzugänge.

Bereits Ende September konnte der SV Buchonia Flieden II bereits zum zweiten Mal in dieser Saison keine Mannschaft für ein Ligaspiel der Kreisoberliga Süd stellen. Für viele war es nur eine Frage der Zeit bis zum dritten Nichtantritt und dem damit verbundenen Spielausschluss. In die Winterpause hat sich die Elf von Hugo Lingelbach jedenfalls gerettet - jetzt sollen Neuzugänge her.

"Vier neue Leute sollten es schon sein. Bei zweien sieht es auch schon ganz gut aus", verrät Trainer Lingelbach, der sowohl ehemalige Spieler nach Flieden zurückholen als auch unzufriedene Akteure aus anderen Vereinen ansprechen will. "In der Winterpause ist das aber immer sehr schwierig", weiß der Übungsleiter.

Jedenfalls soll die Restrunde deutlich weniger turbulent vonstatten gehen als die bisherige Serie. "Das Personal hat einfach gefehlt, vor der Saison sind 16 Mann weggegangen. Dazu hatte die erste Mannschaft bis zu sieben verletzte Spieler und die A-Jugend konnte uns auch nicht immer helfen", reflektiert Lingelbach. So kamen in den 17 Saisonbegegnungen schon sagenhafte 33 Spieler zum Einsatz, darunter Leute wie Gerhard Wiegand, die ihre Fußballschuhe schon vor einiger Zeit an den Nagel gehangen haben.

Und alles nur für das große Ziel, die Verbandsliga-Reserve im Spielbetrieb zu halten. "Wir wollen die zweite Mannschaft unbedingt aufrecht erhalten. Wir werden alles daran setzen", macht Lingelbach klar. Da Flieden II schon zweimal nicht angetreten ist, würde ein erneuter Spielermangel zum Ausschluss aus dem Spielbetrieb führen.

Um ähnliche Personalprobleme in der kommenden Saison zu vermeiden, soll sich schon ab Januar mit dem Kader der nächsten Saison auseinandergesetzt werden. Auch wieder mit Lingelbach als Trainer? "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber wenn der Klassenerhalt gelingt: warum nicht?" Der Ligaverbleib ist nämlich das zweite große Ziel in dieser Saison - der aktuell viertletzte Tabellenplatz würde dafür wohl reichen.

Autor: Steffen Kollmann