Wald-Michelbach mit Negativserie in den Winter
Josef D'Appuzzo: "Wir sind froh, dass Winterpause ist"
Der SV Eintracht Wald-Michelbach verabschiedete sich mit vier Niederlagen in Serie in die Winterpause / Foto: Patrick Scheiber
Josef, ist das 2:9-Debakel von Usingen mittlerweile verdaut und wie kam es zu diesem überraschend hohen Ergebnis?
D'Appuzzo: "Wir sind immer noch dabei dieses Spiel in Usingen zu verdauen. Natürlich hatten wir einige Ausfälle zu kompensieren, aber wir haben einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt. Es hat so gut wie nichts geklappt. Deshalb sind wir froh, dass nun Winterpause ist."
Was waren vor der Runde eure Ziele für die Saison und bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?
D'Appuzzo: "Ziel war es, vorne mitzuspielen. Wir hatten auch einen sehr guten Start, aber dann fielen uns immer mehr Spieler aus. Dennoch haben wir teilweise Begegnungen gewonnen, bei denen wir nicht damit gerechnet hatten, aber seit vier bis fünf Wochen ging bei uns nicht mehr viel und wir haben viele Punkte hergegeben. Man kann also sagen, dass wir bis vor fünf Wochen mit dem Verlauf der Saison zufrieden waren, seitdem aber nicht mehr."
Was sind die Gründe für den Negativlauf? Gibt es Unruhe im Verein?
D'Appuzzo: "Das kann ich klar verneinen. Bei uns gibt es keine Unruhe. Natürlich sind wir enttäuscht und nicht zufrieden, aber dennoch gibt es bei uns keine Hektik. Wenn man dann in so einem Negativstrudel drin ist, dann kommt man nicht einfach so da raus."
Wann kommen denn die verletzten Spieler wieder zurück?
D'Appuzzo: "Im Normalfall stehen sie ab Januar wieder zur Verfügung. Jan Gebhardt hatte ja eine Verletzung am Syndesmoseband, die jetzt auskuriert ist. Wir hoffen, dass auch die anderen Jungs uns dann wieder helfen können."
Was sind eure Ziele für die Rest-Saison, den Blick nach unten richten oder noch einmal oben angreifen?
D'Appuzzo: "Wir haben jetzt 27 Punkte und die Liga ist sehr eng beieinander. Wir wollen uns nach unten absichern und dann auf jeden Fall nochmal versuchen, soweit wie möglich nach oben zu kommen. Mal sehen, zu was es am Ende reicht."
Wir danken Josef D'Appuzzo für das Gespräch.
Autor: Paul Petrina

