Diedrich: „Müssen zuerst einmal unsere eigenen Hausaufgaben machen“

Gruppenliga Frankfurt Ost: Wenings will ansteigende Form bestätigen

31. März 2017, 11:56 Uhr

Die Elf von Sven Diedrich (rechts) wird Pfaffenhausen nicht unterschätzen. Foto: Patrick Scheiber.

In der Gruppenliga Frankfurt Ost ist Viktoria Nidda am Samstag um 16 Uhr zu Gast beim Gelnhäuser Vertreter SV Pfaffenhausen. Der VfR Wenings gastiert unterdessen am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Marköbel.

SV Pfaffenhausen – Viktoria Nidda (Samstag, 16 Uhr)

Der SV Paffenhausen schöpft durch einen 3:1-Sieg am vergangenen Spieltag gegen den KV Mühlheim wieder Hoffnung im Abstiegskampf, beträgt der Abstand zum rettenden Ufer doch nur noch vier Punkte. Am Samstag um 16 Uhr gastiert jedoch mit Viktoria Nidda ein harter Brocken an der Austraße im Jossgrunder Ortsteil. Die Viktoria siegte am letzten Sonntag mit 3:1 beim SV Somborn und schob sich an Bischofsheim wieder auf Rang drei vorbei.

Um den beiden Mannschaften ganz oben noch gefährlich werden zu können, müssen die Niddaer auf deren Ausrutscher hoffen. „Wir dürfen nicht auf Patzer von Hanau oder Rogdau hoffen, sondern müssen zuerst einmal unsere eigenen Hausaufgaben machen, das ist das Wichtigste. Wir wollen noch so viele Spiele wie möglich gewinnen, und was am Ende dabei rauskommt, werden wir dann sehen“, so Niddas Mittelfeldspieler und Co-Trainer Sven Diedrich. Unterschätzen wird die Viktoria die Heimelf am Samstag auf keinen Fall, denn die Viktoria weiß um die Stärken der Pfaffenhäuser. „Pfaffenhausen kämpft noch intensiv um den Klassenerhalt; alleine deswegen sind sie ein gefährlicher Gegner und werden uns am Samstag alles abverlangen. Wir wollen dennoch unsere Favoritenrolle annehmen und sie mit unserem offensiven Fußball unter Druck setzen“, gibt Diedrich die Richtung für Samstag vor. Das Hinspiel entschied der Tabellendritte nach einem 0:1-Rückstand am Ende doch noch deutlich mit 5:1 für sich.

SG Marköbel – VfR Wenings (Sonntag, 15 Uhr)

Auf einen Niddaer Sieg gegen den SV Pfaffenhausen hofft auch der zweite Büdinger Vertreter, der VfR Wenings, der am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Marköbel antreten muss. Die Elf von Spielertrainer Marcel Müller, die in den letzten zwei Spielen vier Punkte holte, hat die dadurch resultierten Hoffnungen um den Ligaverbleib noch nicht aufgegeben.

Auch der Gegner, die SG Marköbel, kann sich mit 27 Punkten ganz und gar nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, und muss auch wie auch in den letzten zwei Jahren um die Ligazugehörigkeit zittern. Die Hammersbacher konnten im neuen Spieljahr 2017 noch keinen Sieg verbuchen und holten lediglich durch Unentschieden gegen Somborn, Pfaffenhausen und zuletzt gegen Dietzenbach in sechs Spielen drei Punkte. Das Spiel gegen Wenings ist für Elf von Spielertrainer Wolfram Rohleder richtungsweisend. Bei einem Sieg könnte sich die SG etwas von der Abstiegszone entfernen, während bei einer Niederlage weiter "Abstiegskampf pur" das Thema wäre.

Die Weningser hingegen wollen ihre aufsteigende Form auch in Marköbel auf das Feld bringen. Zuletzt zeigten "Müllers Eleven", dass sie auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung in der Gruppenliga haben und konnten sich auch nach Rückschlägen immer wieder aufraffen. Am vergangenen Sonntag bewies der VFR Moral und Kämpferherz in der zweiten Halbzeit gegen die SG Rosenhöhe und kam dadurch zu einem verdienten 1:1-Remis. Auch das Hinspiel, das Marköbel mit 1:0 gewann, war hart umkämpft und wurde erst in der 88. Minute entschieden. Eine ähnlich spannende Partie könnten auch die Zuschauer am Sonntag zu sehen bekommen.


Autor: Leandro Theis

Kommentieren