Im letzten Heimspiel sollen die drei Punkte geholt werden
Verbandsliga Süd: Hanauer SC empfängt Bruchköbel
Im Pokal musste sich der Hanauer SC (hier Benjamin Braus in der Mitte) gegen den Stadtrivalen geschlagen geben, nun wollen sie es gegen Bruchköbel wieder gut machen. Foto: Mithat Gürser
SC 1960 Hanau - SG Bruchköbel (Mittwoch, 19 Uhr)
In Hanau treffen am Mittwochabend der Tabllenfünfte und das Schlusslicht der Liga aufeinander. "Das Spiel hat einen Derbycharakter und wir wollen uns mit einem guten Heimspiel von den Fans verabschieden", so Okan Sari, der Sportliche Leiter der 60er, der aber auch weiß, dass es die SG Bruchköbel dem Gegner nicht leicht machen wird. "Sie wollen erhobenen Hauptes gehen", ist sich Sari sicher. Dieses Ziel hat der Hanauer Sportclub auch, nachdem das Pokalfinale gegen den Stadtrivalen, den Hanauer FC, knapp mit 0:1 verloren wurde (wir haben berichtet). Auf das Derby am letzten Spieltag in der Liga wollen sich die 60er nun mit einem Sieg gegen die SGB einstimmen. Mit drei Punkten mehr auf dem Konto würde der HSC gleichzeitig auch auf den vierten Platz klettern. Diesen Rang belegt aktuell Germania Ober-Roden, die zwei Zähler Vorsprung haben.
Nach den 120 Minuten im Pokal wird Trainer Antonio Abbruzzese am Mittwoch auf Spieler zurückgreifen, die in dieser Saison bislang nicht so häufig zum Einsatz kamen. "Sie sollen eine Chance erhalten, sich zu präsentieren", bestätigte der Sportliche Leiter mögliche Änderungen im Kader. Auch weil die Stammkräfte für das Derby am kommenden Sonntag geschont werden sollen. "Wir haben morgen weniger Druck als im Pokalfinale", so Sari, der keine defensiv ausgerichtete Partie wie gegen den HFC erwartet. Das Saisonfinale steckt aber wohl auch schon in den Hinterköpfen der 60er. Gegen die SG Bruchköbel kann das Trainerteam aus den Vollen schöpfen. Lediglich Vassilios Porporis wird verletzungsbedingt ausfallen.
Für die SG Bruchköbel wird es das letzte Auswärtsspiel in der Verbandsliga Süd für mindestens ein Jahr sein. Denn am Wochenende empfängt das Tabellenschlusslicht den FC Alsbach zum letzten Heimspiel, ehe der Gang in die Gruppenliga bevorsteht. Mit 14 Zählern und einer Tordifferenz von 26:83 sieht die Bilanz dabei nicht gut aus. Mut machen da auch nicht die zurückliegenden Resultate (drei Niederlagen in den vergangenen drei Spielen). Trotzdem wird die SGB wohl alles daran setzen, mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen zu wollen.


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