Beim letzten Mal wurde der Meister 4:0 besiegt

Gruppenliga: Schlitzerlands Auftakt gegen einen gern gesehenen Bekannten

24. Juli 2018, 15:00 Uhr

Die SG Schlitzerland im Herzen und auf dem Haupt: Jannik Braun startet mit seiner Truppe in die neue Saison. Foto: Kevin Kremer

Mit einem Duell gegen Absteiger RSV Petersberg startet die SG Schlitzerland in die Gruppenliga-Saison. Auf dem Papier her eine schwierige Aufgabe, wenngleich die Truppe vom Waidesgrund auch so etwas wie der Lieblingsgegner des Neulings ist.

Als sich beide Mannschaften nämlich das letzte Mal im April 2016 trafen, gewann die SGS gegen den kurz darauf als Meister feststehenden RSV mit 4:0. Auf dem Gelände in Queck, wo auch am Sonntag (15 Uhr) wieder gespielt wird, kam Petersberg überhaupt nicht zurecht und hätte sogar noch höher verlieren können. Auch das Hinspiel der Meistersaison auf heimischem Rasen hatte die Truppe des damaligen Trainers Goran Gajic verloren (1:2). "Vielleicht liegt uns der Gegner einfach. Wir gehen jedenfalls positiv an die Sache heran und freuen uns, dass es endlich losgeht", so SGS-Coach Simon Grosch.

Favorit ist dennoch Petersberg, Grosch erwartet einen topfitten Gegner, der schließlich die längste Vorbereitung aller Gruppenligisten hinter sich hat. Apropos Vorbereitung: Die lief im Schlitzerland eher mäßig, wie bei anderen Teams auch fehlten immer wieder Spieler. Die Testspiele liefen dazu auch nicht optimal: "Wir haben verschiedene Systeme einstudiert und sind flexibler geworden. Ergebnisse und Leistungen waren aber ausbaufähig. Da müssen wir uns steigern, um in der Gruppenliga bestehen zu können", so der 30-Jährige.

Über eine sichere Defensivarbeit und schnelle Konter soll der Erfolg schon gegen Petersberg klappen. In der bis dato letzten Gruppenliga-Saison 2016/17 startete die SGS auch hervorragend, war zwischenzeitlich sogar Tabellenführer, stieg aufgrund einer 17 Spiele andauernden Sieglos-Serie am Ende aber ab. "Da hatten wir erst ein extremes Hoch und dann ein extremes Tief. Ich glaube aber nicht, dass das in dieser Form noch einmal passieren wird. Wir sind inzwischen stabiler geworden und haben einen breiteren Kader, sodass wir Verletzungen auch besser auffangen können", betont Grosch.

Autor: Steffen Kollmann