Buchonen-Reserve will positiven Trend mitnehmen

KOL Süd: Tabellennachbarn treffen aufeinander

26. Oktober 2018, 10:00 Uhr

Philipp Mötzung ist momentan nicht nur Kapitän, sondern gemeinsam mit Daniel Reith auch Interimstrainer beim SV Buchonia Flieden II. Foto: Ralph Kraus

Für den SV Buchonia Flieden II läuft es derzeit. Aus den vergangenen drei Spielen holte die Hessenliga-Reserve sieben Punkte. Am heutigen Freitag (19 Uhr) soll beim Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SV Schweben der positive Trend fortgesetzt werden.

Die Ausgangslage im Duell des Tabellenelften gegen den Tabellenzehnten ist etwas kurios. Nach 15 Spielen weisen beide Teams fünf Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen auf. Zudem haben beide 26 Tore geschossen, einzig bei den Gegentoren hat die Buchonia (29) fünf mehr kassiert als Schweben (24.). Im Hinspiel teilten sich beide beim torlosen Remis außerdem die Punkte. Interimstrainer Philipp Mötzung, der zusammen mit Daniel Reith das Sagen hat, solange Sascha Gies bei der ersten Mannschaft einspringt, erwartet einen „heißen SVS. Christian Birkenbach als Trainer und Ex-Fliedener wird schon die richtigen Worte für seine Mannschaft finden.“

Mit welcher Mannschaft der Ex-Petersberger rechnen kann, hängt auch vom Kader der Hessenliga-Mannschaft ab. Durch Verletzungssorgen, sowohl bei der Ersten, als auch bei der Zweiten, wird der Kader recht dünn aussehen. „Ich bin selbst gespannt, welche Truppe wir zur Verfügung haben. Aber egal wer spielt, die Jungs werden hoffentlich brennen und dieses wichtige Spiel für uns entscheiden.“ Bis zur Winterpause sollen nämlich noch möglichst viele Punkte gesammelt werden, um am Ende des Jahres einen Platz im gesicherten Mittelfeld innezuhaben.

Bei den Fliedenern ging es in den vergangenen Begegnungen allerdings bergauf, bestes Beispiel ist der 7:2-Sieg bei der SG Gundhelm/Hutten vor einer Woche. „Dort haben wir uns in der zweiten Halbzeit in einen Rausch gespielt und auf einmal war jeder Schuss ein Treffer. Wenn Gundhelm aber den Elfmeter zum 2:2 macht, kann es auch ganz anders laufen“, weiß der 28-Jährige, der nicht sein erstes Spiel in dieser Saison als Coach tätig war: „Sascha musste gesundheitlich bereits bei einigen Spielen passen. Deshalb war es nichts Neues.“

Doppelt im Einsatz ist der Tabellendritte SG Lauter. Ebenfalls am heutigen Abend (19.30 Uhr in Wallenrod) ist die SG Huttengrund zu Gast, ehe am Sonntag (15 Uhr) die SG Freiensteinau zum Spitzenspiel in Frischborn aufkreutzt. Mit einem Sieg gegen die SG Bad Soden II möchte die SG Rückers einen Ausrutscher der vor ihr liegenden Teams ausnutzen.

Autor: Tobias Konrad

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