1:1
Eine Elf nur aus Großenlüderern - Fotos
Gruppenliga: Wieder ein Remis
Es war fast zu erwarten, dass das Spiel so lief wie es lief. Schließlich trafen die beiden stärksten Defensivreihen der Liga aufeinander. Da beide Abwehrseiten einen guten Tag erwischt hatten, passierte vor den Toren relativ wenig. Dennoch war es kein uninteressantes Spiel, sondern besonders im Mittelfeld war immer wieder Musik drin.
Der Knotenlöser in Sachen Torszenen war dann die 52. Minute: Aulatals Routinier Steffen Schneider (einst Schwalmstadt, Borussia Fulda) unterlief ein Katastrophen-Rückpass genau in den Lauf von Niklas Wese, der sich mit dem 1:0 bedankte. Es war Aulatals erstes Gegentor nach 251 Minuten.
Jetzt musste Aulatal die Deckung lockern und die Teutonen kamen zu Möglichkeiten. Erst rutschte Sebastian Ebert nach einer Lehmann-Ecke nur haarscharf am langen Pfosten lauernd am Ball vorbei (58.), dann zielte Pascal Strehl etwas zu hoch (63.).
Spätestens in der 82. Minute hätte dann der Deckel drauf sein müssen, als Maximilian Heim frei vor dem Tor durch war und den Ball unter Keeper Lepper hindurch Richtung Tor schob. Die Kugel kullerte aber vorbei.
Die vielen liegen gelassenen Möglichkeiten sollten sich rächen. Zwei Minuten vor Schluss köpfte Niko Fälber einen langen Freistoß von Maximilian Schuch herrlich ins lange Eck und sicherte dem Gast so den Punkt.
Bemerkenswertes am Rande: Die Hausherren liefen mit elf Mann in der Startelf auf, die allesamt aus Großenlüder stammen und in der Jugend der Teutonia groß geworden sind. Ähnlich ist das aktuell nur noch in Kerzell.
Teutonia Großenlüder: Eidmann; Medler (46. Strehl), Ebert, Ripka, Schlitzer, J. Schneider, Pfeffer (61. Heim), Haus, Lehmann, Hasenauer, Wese.
SG Aulatal: Lepper; Muratidi, Schreiber, S. Schneider, Rehbaum (58. P. Honstein), Weber (70. Hahl), Schuch, Wernick, A. Honstein, Fischer, Veapi (58. Fälber).
Schiedsrichter: Philipp Nassauer (TSV Michelbach).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Niklas Wese (52.), 1:1 Nico Fälber (88.). / kr


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