Hessenliga: Flieden gerät in Lohfelden unter die Räder

Fünf Gegentreffer

27. September 2014, 17:30 Uhr

Simon Huhn (blau) erlebte mit Buchonia Flieden eines dieser Spiele, das man am liebsten schnellstmöglich wieder vergessen möchte. Foto: Ralph Kraus

Der Ausflug nach Lohfelden hat sich für die Hessenliga-Kicker von Buchonia Flieden am Samstagnachmittag definitiv nicht gelohnt. Vor 170 Zuschauern musste sich die Elf von Trainer Martin Hohmann mit 1:5 (1:1) beim FSC Lohfelden geschlagen geben.

Ein Vorsprung ist für die Fliedener anscheinend nicht gut: Nachdem die Buchonen schon mehrfach Rückstände gedreht hatten, lag man im Nordhessenstadion nach einem „geschenkten“ Elfmeter schnell vorne. In der 10. Minute kam Buchonen-Angreifer Julian Ankert im gegnerischen Strafraum zu Fall. Diese Möglichkeit ließ sich Sascha Gies nicht nehmen und netzte aus elf Metern gekonnt ein. Für den 35-jährigen Routinier war es bereits der siebte Saisontreffer im achten Spiel.

Doch trotz der Führung wurde schnell klar, dass es auch dieses Mal wieder eine ganz enge Begegnung für die Mannschaft aus dem Königreich wird. Jonas Ritzel verhindere erst mehrfach den Ausgleich, der dann aber doch noch vor dem Seitenwechsel fiel. Lohfeldens Top-Torjäger Rene Huneck konnte fast schon unbedrängt aus 16 Metern abschließen. Den abgefälschten Ball konnte der Buchonen-Keeper aber diesmal nicht entschärfen. "In der ersten Halbzeit haben wir einen ordentlichen Auftritt hingelegt", befand Fliedens Abwehrchef Sebastian Ruhl.

Entschieden wurde das Spiel durch den Doppelpack (49. und 50. Minute) direkt nach dem Seitenwechsel. "Das war der Genickbruch", ist sich Ruhl sicher. Danach machte sich das Fehlen des verletzten Fabian Schaub (Zerrung) und der gesperrten Rumpeltes und Bartel sehr negativ bemerkbar. Die letzten sieben Minuten spielte Flieden zu zehnt, weil sich Christian Birkenbach eine Platzwunde zuzog und Martin Hohmann schon drei Mal gewechselt hatte. "Die Niederlage geht absolut in Ordnung. Wir haben heute leider keine gute Leistung abrufen können und die Gegentreffer zu extrem ungünstigen Zeitpunkten gefangen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir uns sehr schwer getan", fasst der Abwehrspieler zusammen.

Autor: Max Lesser

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