Hessenliga: Husarenstreich im Herrenwald

"Kurz mal eskaliert" – Fotos

09. Oktober 2021, 16:21 Uhr

Hallo, hier bin ich: Jan Lüdke bejubelt seinen Siegtreffer kurz vor Toreschluss. Foto: Stefan Tschersich

Gibt's nicht? Gibt's doch! Der FC Erlensee reitet seine Erfolgswelle weiter, weiter und weiter. Ohne Trainer Jochen Breideband gewann der FCE bei Regionalliga-Absteiger Eintracht Stadtallendorf mit 2:1 (0:1).

"Die kannst du schicken", sagte Breideband frohlockend und verwies auf seine beiden Co-Trainer Tobias Kirchner und Mario Tolzin, denen der Husarenstreich im Herrenwaldstadion gelang. Breideband selbst weilt auf Dienstreise in Hamburg und verfolgte die zweite Halbzeit gebannt am Liveticker – auf dem Hotelzimmer. In den letzten zehn Minuten sei er dann hier und da eskaliert, wie er zu Protokoll gibt. Da schaffte Erlensee einmal mehr ein Spiel zu drehen. So wie schon an Spieltag eins gegen Hünfeld (3:2 nach 1:2) oder gegen Alzenau (4:2 nach 0:2) oder gegen Neuhof (3:2 nach 0:2). Die Schlussviertelstunde gehört dem FCE, der da eine unfassbare Torstatistik aufweist: 13:0. Tom Nikolas Zimpel (80.) und der diesmal nur eingewechselte Spielmacher Jan Lüdke (88.) drehten das Spiel, das Maximilian Wiessner kurz vor Pausenpfiff mit dem 1:0 für Stadtallendorf vor satten 450 Zuschauern eröffnet hatte. Für Erlensee sind 23 Punkte Faustpfand für eine Saison, die eigentlich nur noch in die Playoffs führen kann. Beide Staffeln zusammengenommen, hat lediglich Barockstadt (28) mehr Zähler gesammelt. Während Stadtallendorf nach dem 3:0-Erfolg in Fulda nun auch nicht mehr ungeschlagen ist – und satte neun Punkte Rückstand auf die SG Barockstadt hat.

Die Statistik:

Eintracht Stadtallendorf: Sahin; Markovic, Williams, Schütze, Heuser (68. Halimi), Phillips, Arifi, Bartheld (63. Eshele), Zildovic, Wiessner, Seck.
FC Erlensee: Westenberger; Fischer, Wörner (90. Hamann), Damm (62. Lüdke), Zimpel, Bassenauer (62. Mohn), Wagner, Kreinbihl, Meub, Frey, Hixt.

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