2022 für Hasenauer gelaufen
Sascha Hasenauer wird diese sJahr wohl nicht mehr für Gruppenligist SV Großenlüder auslaufen können. © Jonas Wenzel
„Ich wollte außen noch zumBall gehen, aber der Schritt war zu lang. Danach habe ich gleich gemerkt, dass sich im Oberschenkel irgendwas bewegt, was sich besser nicht bewegen sollte“, vermutet Hasenauer einen Riss im hinteren Oberschenkel. Unterdessen geht es im Tabellenkeller der Gruppenliga geht es rund: Der FV Horas, FT Fulda und der FSV Thalau haben am Sonntag allesamt wichtige Siege gefeiert und Boden im Rennen um den Klassenerhalt gutgemacht.
Kurzen Prozess machte der FVHoras beim 4:0 gegen die SGKerzell – könnte man zumindest meinen, denn das Endergebnis war bereits zur Pause hergestellt. „Es war aber ein völlig ausgeglichenes Spiel“, sagt FV-Trainer Matthias Wilde. Wir haben unsere ersten drei Torchancen allesamt zu Toren gemacht. Danach wollten wir bloß nicht noch ein Anschlusstor vor dem Wechsel kassieren und haben stattdessen sogar noch nachgelegt, weil uns ein wunderbarer Spielzug zum 4:0 gelungen ist“, beschreibt der Coach den Spielverlauf, der sich nach dem Wechsel kaum änderte.
„Da hat Kerzell einiges versucht, aber kam nicht mehr zu großen Möglichkeiten. Da hätten wir sogar noch nachlegen können gegen Ende“, sagt Wilde, der heilfroh ist, dass man wieder auf dem eigenen Gelände spielen kann. „Das macht einen gehörigen Unterschied als wenn du irgendwo im nirgendwo deine Heimspiele austragen musst.“
Bis zur Winterpause hat Horas noch vier Spiele. Das Ziel: Sechs Punkte. „Wenn uns das gelingen würde, dann hätten wir Tuchfühlung zum rettenden Ufer und könnten nächstes Jahr – dann hoffentlich mit einer deutlich besseren Personalsituation – nochmal von hinten angreifen.“
Ein Traumtor von Christopher Schenkel bescherte dem FSVThalau ein wichtiges 3:2 gegen Aulatal. 20 Meter vor dem Tor angespielt ließ er zwei Mann stehen, ging quer zum Tor nach innen und traf mit links genau in den Knick.
„Vor der Pause haben wir mit dem Ball guten Fußball gespielt, aber ohne war das eine Katastrophe“, sagte Trainer Jens Klinkert. Immerhin: „Nach dem Wechsel war das viel besser und deshalb haben wir auch verdient gewonnen. Leider haben wir uns dann viel Mühe gegeben, um das entscheidende 4:2 zu verhindern“, schmunzelte Klinkert nachher.
Der TSVKünzell hat indes alles angerichtet für das nächste Topspiel. Mit dem 5:1 gegen Hosenfeld bleibt man auf Tuchfühlung zur SGFreiensteinau, die kommenden Sonntag an den „Tannen“gastiert. „Wir sind gegen Hosenfeld schon ein bisschen Risiko gegangen, haben hinten auf Dreierkette gestellt und vorne mit zwei Frontstürmern gespielt. Das war die richtige Entscheidung“, freute sich Trainer Timo Möller, der ganz genau wusste: „Wenn du gegen Hosenfeld 0:1 in Rückstand geraten bist, dann wird es schwer. Das haben wir zum Glück mit den schnellen Toren umgangen.“
Während Künzell erstmals seit über vier Jahren (29. August 2018, 6:0 gegen Petersberg) wieder fünf Tore schoss, verschlief Hosenfeld die Anfangsphase komplett. Vielleicht war es die frühe Anstoßzeit um 11 Uhr. Denn erst gegen 11.30 Uhr schien man wach, da hatte man aber bereits vier Gegentoren gefangen. „Die erste Halbzeit war wirklich nicht gut von uns. Da haben wir viel zu viele Fehler gemacht. Und dass nach dem Anschluss zum 2:1 manche gedacht haben, sie müssten jetzt hier großartig Fußball spielen, hat sein übriges getan“, ärgerte sich Trainer Torsten Weber, der sich um seinen Spieler Lenard Hudeg sorgt. Der fiel nach einem Zweikampf auf die Hüfte und verletzte sich. „Er sagt es hat geknackt. Hoffentlich ist es nichts schlimmeres.“
FSV Thalau – SG Aulatal 3:2 (2:2). Schiedsrichter: Christian Golditz (SV Salmünster). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Luca Eckhardt (14.), 1:1 Leon Klüh (19.), 2:1 Florian Storch (29., Foulelfmeter), 2:2 Kilian Krapp (37.), 3:2 Christopher Schenkel (58.). FV Horas – SG Kerzell 4:0 (4:0). Schiedsrichter: Tim Weinrich (RSV Petersberg). Zuschauer: 160. Tore: 1:0 Dominik Golbach (16.), 2:0 Daniel Wilde (19.), 3:0 Hadir Fattah (25.), 4:0 Daniel Wilde (42.). TSG Lütter – FSV Hohe Luft Hersfeld 4:1 (3:0). Schiedsrichter: Felix Weber (Schlüchtern). Zuschauer: 110. Tore: 1:0 Andreas Becker (7.), 2:0 Louis Winkow (28.), 3:0 Andreas Becker (44.), 3:1 Christian Dick (56.), 4:1 Louis Winkow (90.+3). SG Freiensteinau – SV Hofbieber 3:0 (2:0). Schiedsrichter: Simon Schulze (SG Kinzenbach). Zuschauer: 240. Tore: 1:0 Cedric Dietz (25.), 2:0 Niklas Schenk (35.), 3:0 Stefan Stramm (62.). SV Großenlüder – FT 1848 Fulda 1:3 (1:1). Schiedsrichter: Sören Glock (SG Breitenbach). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Moritz Reith (33.), 1:1 Jan Rummel (45., Handelfmeter), 1:2 Jose Alberto Santiago Marmol (51.), 1:3 Jan Rummel (61.). ESV Hönebach – SG Oberzell/Züntersbach 4:1 (3:0). Schiedsrichter: Sebastian Schäfer (FC Großalmerode). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Kevin Kunze (18., Foulelfmeter), 2:0 Tim Emmerich (21., Foulelfmeter), 3:0 Manuel Schmidt (45.), 4:0 Marius Zilch (59.), 4:1 Julian Ankert (80.). Gelb-Rote Karte: Nico Jäckel (Oberzell/Züntersbach, 67.).


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