Polizei ermittelt nach Schlag gegen Frischauf-Betreuer - Kücükler: „Eskapaden für mich ein No-Go“
Die Polizei ermittelt nach der Auseinandersetzung im A-Liga-Spiel nach dem Täter, der einen Frischauf-Betreuer mit der Faust niederstreckte. © David Inderlied/dpa/Symbolbild
Der Polizei ist der Täter am Dienstagmittag noch unbekannt, die Ermittlungen dauern an. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen erklärt, kam es am Sonntag nach Abpfiff des Spiels zwischen Frischauf Fulda und dem Türkischen SV zu einer Auseinandersetzung zwischen den Spielern, in der Folge haben sich Zuschauer eingemischt. „Dabei wurde ein 46-Jähriger von einem Unbeteiligten mit der Faust am Hinterkopf getroffen und dabei schwer verletzt“, heißt es.
Schlag gegen Frischauf-Betreuer: Polizei ermittelt nach dem Täter
Besfort Tafolli, Spielertrainer von Frischauf, kündigte Konsequenzen an und möchte aufgrund der aus seiner Sicht überharten Zweikampfführung des Türkischen SV und den sich daraus entwickelten Tumulten nicht mehr gegen die Mannschaft antreten. „Was da vorgefallen ist, hat nichts mehr mit Fußball zu tun“, sagte Tafolli. Ibrahim Kücükler, Spieler und Sportlicher Leiter des Türkischen SV, zeigte sich von den Äußerungen Tafollis erschrocken: „Dadurch stehen wir sehr schlecht da. Wir befinden uns im Aufbau und für mich ist es das Wichtigste, dass wir nicht in Eskapaden verwickelt sind. Das ist für mich ein No-Go.“
Kücükler bestätigte, dass die Zweikampfführung der Gäste während des Spiels härter wurde: „Am Anfang haben wir nicht in die Zweikämpfe gefunden, haben deshalb zurückgelegen. Wir sind robuster geworden, niemand will ein Fußballspiel haushoch verlieren.“ Dadurch kam Hektik im Spiel und von außen auf, was sich nach Schlusspfiff entlud. Kücükler betont, bei der nachfolgenden Auseinandersetzung auf dem Weg in die Kabine gewesen zu sein.

