Der nächste logische Schritt: Stupp und Aschenbrücker werden RSV-Trainer
Patrick Stupp (links) und Marc Aschenbrücker: Zwei RSV-Ikonen, die zur neuen Saison die Reserve am Waidesgrund coachen werden. © Memento36
Das Duo, das diese Saison noch in der ersten Mannschaft spielt, übernimmt von Ralf Bott. Der Petersberger Bott entwickelte in den vergangenen Jahren viele Jugendspieler weiter und war in der abgebrochenen Spielzeit 2020/21 Tabellenführer in der A-Liga. Zudem führte er die A-Junioren in der Spielzeit 2018/19 in die Verbandsliga. In dieser Saison kämpft der RSV Petersberg II um den Klassenerhalt, konnte aber in der Rückrunde alle drei Spiele gegen Frischauf Fulda (4:2), Horas II (5:2) und Künzell II (4:0) gewinnen.
Stupp und Aschenbrücker über den Trainerjob
„Wir sind Petersberger durch und durch. Von Kindesbeinen an haben wir für den RSV gekickt. Der Trainerjob in der zweiten Mannschaft ist der nächste logische Schritt. Wir haben mit der ersten Mannschaft viele Highlights erlebt. Jetzt ist die jüngere Generation an der Reihe. Und wir können im Umkehrschluss unsere Erfahrung gut in der zweiten Mannschaft einbringen.“
Stupp und Aschenbrücker über das Neuland Trainertätigkeit
„Wir haben in den vergangenen Jahren genug gute Trainer gehabt, von denen wir etwas ableiten möchten. Wenn wir zum Beispiel die Taktik von Rolf Gollin und die kreativen Fitnessübungen von Jürgen Krawczyk übernehmen, haben wir eine gute Grundlage. Wir wollen aber zielgruppenspezifisch arbeiten. Es geht schließlich um eine zweite Mannschaft. Das heißt, dass vermehrt der Spaß im Vordergrund steht und wir uns nach den Spielern richten. Viele haben Familie oder müssen lange arbeiten.“
Stupp und Aschenbrücker über die Ziele
„Wir wollen den Fußball nicht neu erfinden. Das können wir auch nicht. Uns geht es um die Entwicklung der jungen Spieler und den Spaß. Mit der neuen Herausforderung wollen wir auch ein Stück weit etwas zurückgeben. Schließlich sind wir beide den Schritt über die zweite Mannschaft gegangen, ehe wir uns in der ersten Mannschaft einen Platz erkämpfen konnten. Die Spieler sollen eine Perspektive für die erste Mannschaft aufgezeigt bekommen. Zudem hat die Geselligkeit unter anderem durch Corona stark abgenommen. Die dritte Halbzeit liegt uns sehr am Herzen, weshalb wir uns da auch etwas einfallen lassen.“
Stupp und Aschenbrücker über den Kader
„Viele Spieler haben bereits zugesagt. Zudem haben wir in der neuen Spielzeit jedes Abschlusstraining zwei Torhüter für die zweite Mannschaft. Das ist uns besonders wichtig. Dass die Mannschaft Potenzial hat, hat sie während der Corona-Saison 2020/21 gezeigt. Da war der RSV II Tabellenführer. Jetzt geht es darum, die Liga zu halten. Dies wird nicht leicht, aber wir haben keine Bedenken, dass der RSV Petersberg II auch in der kommenden Saison in der A-Liga Fulda spielen wird.“

