Vertrag verlängert: Kapitän Patrick Schaaf bleibt der SG Barockstadt treu
Patrick Schaaf (Bildmitte, mit Frau Carina) hat noch nicht genug von der SG Barockstadt. Der Kapitän hat seinen Vertrag beim Regionalligisten verlängert. Volker Bagus (links) und Martin Geisendörfer aus dem SGB-Vorstand freuen sich darüber. © Charlie Rolff
Eigentlich spulte Rainer Martiker als Stadionsprecher nur das gewohnte Programm kurz vor Anpfiff der Regionalligapartie zwischen der SG Barockstadt und dem KSV Hessen Kassel ab. Die Mannschaftsaufstellung der SGB war fällig, doch bei der Nummer 13 machte Martiker einen extra Schwenk und sorgte schon vor dem Derby für lautstarken Jubel. Denn Patrick Schaaf bleibt dem Verein treu und verlängert seinen Kontrakt bis zum Ende der Saison 2023/2024. Der „ewig Kapitän“, wie ihn die Barockstadt bezeichnet, geht somit in seine zwölfte Spielzeit. Auf über 300 Spiele und 89 Tore kommt Schaaf bislang und steht damit in den Geschichtsbüchern der SG Barockstadt und des Vorgängervereins TSV Lehnerz.
SG Barockstadt: Kapitän Patrick Schaaf verlängert um eine Saison
„Dass unser Captain ein weiteres Jahr an Bord bleibt, ist für Verein und Mannschaft eine Riesengeschichte. Patrick ist auf und neben dem Platz unser Leader. Von der Ansprache in der Kabine bis zu seiner Präsenz auf dem Rasen ist er weiterhin enorm wichtig für unser Team. Steht Patrick auf dem Platz merkt man ihm an, dass er ein weiteres Jahr Regionalliga noch locker im Tank hat“, sagt Christian Geisendörfer aus der Sporlichen Leitung der Barockstadt und fügt an: „Er ist ein absolutes Vorbild für unsere jungen Spieler, angefangen von den Kleinsten bis hoch in den Seniorenbereich. Mit seinen Verdiensten ist er eine der prägenden Persönlichkeiten im Verein. Daher sind wir ihm und natürlich auch seiner Frau unheimlich dankbar, dass er ein weiteres Jahr dranhängt.“
SG Barockstadt: Patrick Schaafs härtester Verhandlungspartner war die Familie
Die Wichtigkeit Schaafs im Spiel der Barockstadt zeigt sich allein beim Blick auf die Statistiken. Drei Partien verpasste der 33-Jährige in dieser Saison, in allen drei Begegnungen beim VfB Stuttgart II (1:2), der SGV Freiberg (1:3) und der TSG Hoffenheim II (0:3) ging die SGB als Verlierer vom Platz und konnte in der Mittelfeldzentrale ohne ihren Leader keinen Zugriff erhalten.
Für Schaaf selbst ist die Verlängerung ein Akt unter Freunden gewesen, wie er schildert: „Das Treffen mit dem Vorstand war wie immer ein nettes Gespräch unter Freunden. Der härtere Verhandlungspartner war meine Familie und die Frage, ob sie mir noch eine Saison geben. Als da der Daumen hoch ging, war die Sache dann perfekt. Wenn ich selbst nicht zu 100 Prozent fit und davon überzeugt wäre, der Mannschaft helfen zu können, würde ich es nicht machen. Aber es macht mir noch richtig Spaß und die entsprechende Fitness bringe ich mit.“

