SV Assenheim schießt Tore am laufenden Band
Ein frühes Ende hatte das Spiel für Javier Pato-Otero vom Gastgeber, der in der achten Minute vom Platz musste und von Tim Hess ersetzt wurde. Mit einem schnellen Doppelpack (14./18.) zum 2:0 schockte Erik Kettermann den SV Schwalheim. Nach nur 25 Minuten verließ Hess vom SV Schwalheim das Feld, Fynn Hebenstreit kam in die Partie. SV Assenheim baute die Führung aus, indem Aaron Kniß zwei Treffer nachlegte (28./30.). Nach dem souveränen Auftreten des Tabellenprimus überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Die Gäste konnten mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SV Assenheim. Fabian Krückl ersetzte Florian Brinkmann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Den Vorsprung von SV Assenheim ließ Kniß in der 50. Minute anwachsen. Wenig später kamen Jonas Nimmrichter und Benedict Walter per Doppelwechsel für Kale Furkan und Kniß auf Seiten von SV Assenheim ins Match (55.). Für das 6:0 und 7:0 war Henry Rubenschuh verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (75./77.). Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Egon Maurer (Bad Camberg) fuhr SV Assenheim einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Trotz der Niederlage fiel der SV Schwalheim in der Tabelle nicht zurück und bleibt damit auf Platz 13. Mit 75 Toren fing sich der SV Schwalheim die meisten Gegentore in der A-Liga Friedberg ein. Der SV Schwalheim kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf 14 summiert. Ansonsten stehen noch sechs Siege und fünf Unentschieden in der Bilanz.
Nach 25 Spieltagen und nur drei Niederlagen stehen für SV Assenheim 60 Zähler zu Buche. Die Angriffsreihe von SV Assenheim lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 79 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. SV Assenheim erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
Die Defensivleistung des SV Schwalheim lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SV Assenheim offenbarte der SV Schwalheim eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am kommenden Donnerstag trifft der SV Schwalheim auf den FSV Kloppenheim (20:15 Uhr), SV Assenheim reist tags zuvor zur SG Hoch-Weisel/Ostheim (18:45 Uhr).

