SG Barockstadt: Nach kurzem Kennenlernen gleich in die Vollen
Die Neuen und Trainer Sedat Gören (rechts) im neuen Gewand: Co-Trainer Yasin Kocatepe (hinten von links), Marius Köhl, Gal Grobelnik, Matheus Beal sowie Sebastian Schmitt (vorne von links), Nico Rinderknecht, Jannik Horz und Moritz Dittmann. © Tino Weingarten
Nach einer langen und gegen Ende kräftezehrenden Saison gönnte sich Gören nach dem letzten Saisonspiel Ende Mai gegen den SGV Freiberg keinen Urlaub. „Ich war wie in den vergangenen Jahren in der Planung mit Neuverpflichtungen involviert gewesen. Deshalb bin ich zuhause geblieben und war nicht weg“, betont Gören, der vor allem die Variabilität der Neuzugänge bei der SG Barockstadt hervorhebt.
Trainingsauftakt der SG Barockstadt mit acht neuen Gesichtern
Marius Köhl, der von Absteiger Rot-Weiss Koblenz kam, kann jede offensive Position bekleiden, gleiches gilt für den Slowenen Gal Grobelnik. Sebastian Schmitt aus Aachen spielt links defensiv wie offensiv, selbiges gilt für Matheus Beal in der Zentrale. „Ich denke, wir haben bei allen Neuzugängen einen guten Griff gemacht. Sie sind ambitioniert und wollen nach vorne kommen. Nun geht es darum, sie gut in unsere Mannschaft zu integrieren und ihnen die Abläufe einzuimpfen“, sagt Gören, der den Spielern Pläne an die Hand gab, die sie seit zwei Wochen zu absolvieren hatten.
Nach kurzer Begrüßung und Kennenlernen in der Kabine ging es auf dem Platz gleich in die Vollen. Denn von vorne möchte der 51-Jährige verständlicherweise nicht anfangen, mit den Aufsteigern um die U21 von Eintracht Frankfurt und die Stuttgarter Kickers ist die Liga im Vergleich zur vorherigen Saison stärker geworden. „Das sind Mannschaften, die finanziell sehr gut bestückt sind. Wir müssen von Anfang an das Feuer entwickeln, um wieder viele Punkte zu sammeln. Deshalb erwarte ich eine gewisse Fitness. Dann schauen wir, wer auf welchem Level ist und wo wir ansetzen müssen“, betont Gören.
Das wird er gemeinsam mit Yasin Kocatepe tun, der vom FC Eichenzell kommt und den Platz von Atilla Güven, der zunächst pausieren wird, einnimmt. „Ich kenne Yasin schon lange. Er ist ein Trainer, der aus der Praxis kommt und nach vorne möchte. Die Zusammenarbeit mit ihm soll so weiterverfolgt werden wie mit Atilla“, erklärt Gören. Kocatepe könne durch seine Erfahrung im Individualtraining diese Rolle in der täglichen Arbeit bei der SGB einnehmen, um mit einzelnen Spielern Dinge zu verfeinern.
In der neuen Saison möchte Gören an die vergangene Rückrunde anknüpfen - zumindest, was einen Punkt angeht: „Wir haben da einen viel besseren Fußball gespielt. Dass wir nur noch wenige Punkte geholt haben, hatte seine Gründe. Die Spieler sind ans Limit gegangen. Wenn wir das positive herausziehen wollen, wären wir auch drin geblieben, wenn es fünf Absteiger gegeben hätte.“ Zwingend abgeschlossen sind die Planungen bei der SGB noch nicht. „Wir halten die Augen noch offen. Wenn wir noch einen Hammer bekommen können, möchte ich nichts ausschließen“, sagt Gören.
Zugänge: Sebastian Schmitt (Alemannia Aachen), Gal Grobelnik (ND Beltinci), Jannik Horz (Eintracht Frankfurt U21), Marius Köhl (Rot-Weiss Koblenz), Nico Rinderknecht (SV Donaustauf), Matheus Beal (FC Gießen), Moritz Dittmann (SG Glücksbrunn Schweina). Abgänge: Tobias Wolf (Karriereende), Dennis Müller (Hünfelder SV), Tolga Duran (FC Gießen), Almir Ziga (Bayern Alzenau), Dominik Wüst (FC Eddersheim), Jonas Pfalz (VfB Marburg), Robin Fabinski (Rot-Weiß Erfurt), Will Siakam, Luka Garic (beide Ziel unbekannt).
Die Testspiele: 30. Juni (19 Uhr): SV Buchonia Flieden (Rückers) 7. Juli (18.30 Uhr): Hünfelder SV (FT Fulda) 8. Juli (14 Uhr): Viktoria Aschaffenburg (Heim) 14. Juli (19 Uhr): Chemie Leipzig (Leipzig) 15. Juli (14 Uhr): ZFC Meuselwitz (Meuselwitz) 22. Juli (15.30 Uhr): Eintracht Frankfurt (Johannisau) 29. Juli (14 Uhr): FSV Mainz 05 U23 (Heim)


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