Fuldaer Kreispokalfinale kann bis 15. Juli gespielt werden

03. Juli 2023, 15:15 Uhr

Daniel Wilde und der FV Horas stehen im Finale des Fuldaer Kreispokals - das womöglich doch noch ausgetragen werden kann. © Charlie Rolff

Findet der Fuldaer Bitburger-Kreispokal der Saison 2022/23 doch noch einen sportlichen Sieger? Zumindest sorgen die Durchführungsbestimmungen des Hessenpokals dafür, dass ein wenig Zeit bleibt.

Die Bestimmungen, die seit dem 1. Juli greifen, besagen in Punkt 1, dass die 32 Fußballkreise ihren Kreispokalsieger der alten Saison bis spätestens 15. Juli melden müssen. Das gibt dem Kreis Fulda und Pokalspielleiter Marcus Klimek neuen Spielraum in der verkorksten Causa. Der FV Horas ist aufgrund Termindrucks per Los ins Finale eingezogen - ob dort die SG Ehrenberg oder der SV Neuhof wartet, ist unklar. Der Fall liegt noch immer bei den Verwaltungsorganen des Verbands.

Fuldaer Kreispokalfinale kann bis 15. Juli gespielt werden

Falls es dort nicht zeitnah eine Entscheidung gibt, sieht die Durchführungsbestimmung des Hessenpokals folgendes vor: „Kann ein Kreispokalsieger nicht rechtzeitig ermittelt werden, da die Austragung der Spiele bis zu diesem Zeitpunkt rechtlich unmöglich oder unzumutbar ist, so entscheidet das Los darüber, wer unter den zum Zeitpunkt des Wettbewerbs verbliebenden Teilnehmer zur Teilnahme an der ersten Pokalrunde des Hessenpokals berechtigt ist.“ Da die Auslosung der ersten Runde, die unter geographischen Gesichtspunkten stattfindet, schon diesen Samstag stattfindet, wird im Falle des Fuldaer Vertreters vermutlich mit einem Platzhalter gearbeitet werden müssen.

Währenddessen startet die neue Kreispokal-Saison bereits am Donnerstag mit dem Duell zwischen dem TSV Poppenhausen und der TSG Lütter. Viele weitere Erstrunden-Spiele sind bereits angesetzt, genau wie zwei Zweitrunden-Partien. In diese sind der TSV Rothemann und DAFKS Kontakt Fulda kampflos eingezogen, da ihre ausgelosten Gegner TSV Pilgerzell und SC Motten nicht am Pokalwettbewerb teilnehmen wollen. C-Ligist DAFKS darf sich somit auf Verbandsliga-Vizemeister SG Bronnzell freuen, während Rothemann zur neuen Spielgemeinschaft Lüder-Schwarzatal muss. Zudem könnte es zu einer Regeländerung kommen: Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit könnte die Verlängerung direkt wegfallen, dann würde es sofort ins Elfmeterschießen gehen.

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