Gören lässt sich nicht in die Karten schauen
Einer für die Startelf? Gal Grobelnik (Bildmitte) traf gegen Eintracht Frankfurt doppelt. © Charlie Rolff
Gleich 17 Neuzugänge und mit Markus Fiedler einen neuen Trainer hat der Nachwuchs des VfB zu bieten. Der 36-jährige Fiedler arbeitet seit 2015 im Nachwuchsbereich der Schwaben, trainierte vorher bei 1899 Hoffenheim und dem SGV Freiberg ebenfalls im Juniorenbereich. Stuttgart hat auch dieses Mal wieder eine junge, aber eine sehr gefährliche Mannschaft. „Die haben nicht umsonst in der Vorbereitung mit Waldhof Mannheim einen Drittligisten geschlagen“, sagt Sedat Gören, der die neue Saison als heißes Eisen erwartet.
Regionalliga Südwest: SG Barockstadt startet beim VfB Stuttgart
„Wir haben unseren Kader qualitativ sehr verstärkt, aber das haben alle andere Vereine dieses Jahr auch gemacht. Es ist Wahnsinn, was da finanziell aufgerufen wird. Wir hatten ja auch den ein oder Kandidaten bei uns sitzen“, so Gören, der mit seinen acht Neuzugängen bei der SG Barockstadt gut leben kann. „Das sind durchweg richtig gute Jungs, die uns alle weiterbringen. Vergangene Saison hatten wir 13 Mann und sonst nichts nachzulegen. Das ist diesmal anders. Wir haben einen ganz anderen Konkurrenzkampf im Team“, so der Trainer, der sich vor dem ersten Spiel nicht in die Karten schauen lassen will. „Jeder Neuzugang wird in den kommenden Wochen seine Chance bekommen, auch weil er sie verdient hat. Wer am Samstag nicht spielt, der steht vielleicht eine Woche später auf dem Platz“, war Gören nichts Näheres zu entlocken.
Das gilt auch für die Torhüter: Jannik Horz und Samuel Zapico fighten um den Platz zwischen den Pfosten. „Das sind beide klasse Torhüter. Der eine hat seine Stärken dort, der andere woanders. Bei Horz merkt man beispielsweise, dass er zwar einerseits schon viel Erfahrung für sein junges Alter hat, aber dass ihm gleichzeitig noch so ein bisschen die Spielpraxis fehlt.“ Und so will sich Gören noch ein bisschen Zeit lassen. „Wir werden in den ersten Wochen bei den Torhütern ein bisschen wechseln. Erst danach will ich mich konkret auf eine Nummer eins festlegen.“
Schon bald eine Alternative für die Startelf könnte Leon Petö werden, den die Barockstadt kurzfristig noch von Mainz 05 loseisen konnte . „Er hat erst eine Woche mittrainiert, aber im Test gegen Mainz bei seiner Einsatzzeit schon angedeutet, dass er für uns wertvoll werden kann. Leider fehlen ihm die harten Einheiten und das Trainingslager zu Beginn. Aber er ist fit und wird das aufholen.“ Interessant: Im letzten Härtetest gegen Mainz II am vergangenen Samstag standen mit Torhüter Jannik Horz, Flügelspieler Moritz Dittmann und Stürmer Gal Grobelnik drei Neue in der Startelf.


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