„Sollte Warnung genug sein“: Wie schlagen sich die Aufsteiger diesmal?

10. August 2023, 09:55 Uhr

Jürgen Krawczyk startet mit dem RSV Petersberg in die Gruppenliga-Saison. Gegner ist der TSV Künzell. © Charlie Rolff

Nach einem Jahr Kreisoberliga-Fußball kehrt der RSV Petersberg heute Abend (19 Uhr) auf die Gruppenliga-Bühne zurück. Mit dem Duell gegen den TSV Künzell steht direkt ein Derby bevor.

Das Spiel wurde ein paar Tage nach hinten verlegt, damit es auf dem frisch sanierten Rasenplatz stattfinden kann. „Mir wäre ein Spiel am vergangenen Sonntag auf Kunstrasen lieber gewesen – denn wir spielen ja am Sonntag schon wieder gegen den Mitaufsteiger Bad Soden II“, sagt Petersberg -Trainer Jürgen Krawczyk, der aber auch die Vereinsentscheidung nachvollziehen kann: „Es sollen ja ein paar Zuschauer kommen. Sogar der Bürgermeister hat sich angekündigt.“

RSV Petersberg startet: Wie schlagen sich die Gruppenliga-Neulinge in dieser Saison?

Nach der souveränen Meisterschaft in der KOL Mitte – „wir haben deutlich gemacht, dass wir in dieser Liga nichts zu suchen hatten“, betont Krawczyk – heißt es für den RSV nun, kleinere Brötchen zu backen. Schließlich sind in der Vorsaison alle drei Aufsteiger wieder aus der Gruppenliga abgestiegen. „Das sollte uns Warnung genug sein“, weiß der erfahrene Trainer, der nach guten Testspielen gegen höherklassige Gegner aber sagt: „Wenn wir so spielen, wird es eine gute Saison.“

Unter anderem testeten die Petersberger gegen drei Verbandsligisten: Dabei gab es ein 2:2 gegen Eiterfeld/Leimbach sowie jeweils eine knappe 3:4-Niederlage gegen Barockstadt II und Bronnzell. Generell fällt auf: Tore gab es in jedem Testspiel - Gegentreffer aber ebenfalls. „Das war schon früher bei meinen Mannschaften so. Wenn wir vier bekommen haben, haben wir oft fünf geschossen. Grundsätzlich sind diese Statistiken aber nicht in meinem Sinne. Wir wollen defensiv besser stehen“, unterstreicht Krawczyk.

Zumal mit Künzell ein Gegner an den Waidesgrund reist, der mit Patrick Broschke und Louis Winkow gute Offensivspieler hinzugewonnen hat. „Da werden wir uns ganz schön anstrengen müssen“, weiß Krawczyk, der nach einer intensiven Vorbereitung alle Urlauber zurück begrüßen darf, aber auf die verletzten Maxim Meister und Danu Bojii verzichten muss. „Gerade für Maxim tut es mir leid, dass er sich im letzten Testspiel wahrscheinlich einen kleinen Muskelfaserriss zugezogen hat. Er hat im Juli alle 26 Einheiten absolviert.“

Kommentieren