Moritz Dittmann und sein ganz persönlicher Fanclub

28. August 2023, 20:18 Uhr

Vergangenen Samstag gegen den FC Homburg war der „Moritz-Dittmann-Fanclub“ wieder im Fuldaer Stadion. Heute beim Spiel auf dem Bieberer Berg machen sich zwischen 30 und 40 Leute aus Gerstungen auf die 170 Kilometer lange Reise.  © Charlie Rolff

Fuldas Sommer-Neuzugang Moritz Dittmann ist bei der SG Barockstadt längst angekommen: Erst sein Doppelpack in Freiberg, danach sein Traumtor zum 2:1 letzten Samstag gegen Homburg. Kein Wunder, dass das „Moritz-Dittmann-Trikot“ mit der Nummer 18 das bislang mit Abstand am meisten verkaufte Jersey der SG Barockstadt ist.

Vielleicht liegt es an der Unterstützung, die Dittmann aus seiner thüringischen Heimat erfährt. Bei jedem Heimspiel der SG Barockstadt sind etliche Verwandte, Bekannte, Freunde und die Familie mit dabei, nehmen die 50-minütige Anfahrt in Kauf. Vater Jens ist sowieso seit Jahren regelmäßig am Start. „Dadurch, dass Moritz in der Jugend in Erfurt gespielt hat, waren wir eigentlich schon immer unterwegs. Auch nach Erfurt waren es knapp 50 Minuten zu fahren“, sagt Jens Dittmann, der nach dem Traumtor des Sohnemanns letzten Samstag stolz wie Oskar war . „Ein toller Treffer.“

SG Barockstadt: Moritz Dittmann hat seinen eigenen Fanclub

Papa Dittmann weiter: „Meine Frau Tatjana hat Moritz dreimal die Woche zum Training nach Erfurt gefahren. Ich war derjenige, der am Wochenende die Spiele durch ganz Deutschland mitgemacht hat - bis nach Berlin“, sagt er lachend. Heute in Offenbach werden die Kumpels von Dittmann den Bieberer Berg stürmen. „So 30, 40 Leute werden es werden. Zwei Neuner-Busse sind voll und der ein oder andere PKW auch“, verrät der Vater.

Mit dabei ist definitiv auch Markus Köhl, der einst mit Dittmann in Gospenroda eine Saison zusammen spielte. „Moritz ist ein echter Kumpel. Klar fahren wir nach Offenbach“, macht Köhl klar. Peter Ringsleben, der ebenfalls zwei Jahre mit Dittmann „kickte“ sagt, „dass viele Leute aus unserem Umfeld regelmäßig zu den Heimspielen fahren. Wir wollen ihn einfach unterstützen, weil er ein prima Kerl ist.“

„Wir sind richtig stolz auf Moritz“, macht Patrick Sust deutlich: „Wir waren so happy, dass Moritz seine ersten beiden Tore in Freiberg erzielt hat. Wir haben in Gerstungen zusammengespielt. Das ist ein cooler Typ, der kein bisschen abhebt.“ Zur Familie gehört Robby Rothe: „Moritz und ich sind Freunde und ich bin ich mit seiner Cousine zusammen“, erklärt Rothe. „Wir sitzen jeden Sonntag zum Mittagessen zusammen. Bei Familie Dittmann ist das sehr eng. Moritz hat alles richtig gemacht, dass er nach Fulda gegangen ist. Er erzählt durchweg nur Gutes und fühlt sich sehr wohl.“

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