Görens Loblied auf seine Mannschaft
Barockstadts Trainer Sedat Gören (rechts) ist zufrieden, wie sich die Spieler der SG Barockstadt um Moritz Reinhard zuletzte entwickelten. © Charlie Rolff
Trainer Sedat Gören macht vor dem Spiel gegen das Tabellenschlusslicht allerdings klar, dass die SG Barockstadt den Gegner erst nehmen. „Die Jungs wissen, dass sie jedes Spiel Gas geben und professionell sein müssen“, betont der 52-Jährige, der den Koblenzer Saisonstart – der Aufsteiger verlor alle fünf Partien – nicht überbewerten möchte. „Es sind gerade einmal fünf Spiele gespielt. Da sollte man die Tabellensituation noch nicht bewerten.“
SG Barockstadt: Trainer Sedat Gören lobt die Mannschaft
Bewerten kann der Barockstadt-Trainer aber die jüngsten Leistungen. Gegen Homburg und Offenbach – zwei Gegner mit Aufstiegsambitionen – präsentierte sich Barockstadt auf Augenhöhe, in beiden Begegnungen war mehr drin als ein Unentschieden, das jeweils eingefahren wurde. „Überrascht bin ich darüber nicht. Wir haben schon im ersten Spiel gegen Stuttgart gezeigt, was wir können, den Gegner am Ende eingeschnürt. Und man sieht ja, wie der VfB in den Spielen danach gepunktet hat. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie sich innerhalb kürzester Zeit entwickelt hat. Das bereitet jedem von uns Freude“, zieht Gören den Hut vor seinen Jungs.
Einen großen Anteil am guten Saisonstart haben die Neuzugänge, die gerade im Offensivbereich für enormen Konkurrenzkampf sorgen. Gören spricht von „Kopfzerbrechen“, wenn es darum geht, die Startelf zu bestimmen. Allerdings sieht die Sachlage am Ende einer kräftezehrenden Woche anders aus. „Wir wollen gesund durchkommen. Wir haben Alternativen, die werden wir auf den Platz bringen“, kündigt Gören Rotationen an. Verletzt ausfallen werden die gerade erst wieder fit gewordenen Defensivspieler Marius Grösch und Kevin Hillmann, die noch mit ihren alten Verletzungen zu kämpfen haben.
Anders als bei anderen Regionalligisten passierte bei Barockstadt in den letzten Tagen des Transferfensters nichts mehr. Der letzte Spielerwechsel ging bereits Ende Juli mit der Verpflichtung von Leon Petö über die Bühne. „Wir hatten nicht geplant, nochmal jemanden zu holen. Und auf der anderen Seite haben wir nichts davon mitbekommen, dass ein Spieler weggehen möchte“, sagt Gören.


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können