Dünner Kader, keine Spielgemeinschaft und jetzt keinen Torwart mehr

01. September 2023, 16:01 Uhr

Die SG Hattenhof kommt aktuell nicht zur Ruhe. © Charlie Rolff

Die personelle Situation bei der SG Hattenhof spitzt sich weiter zu. Den ohnehin kleinen Kader hat nun mit Sven Günter der einzige Torwart der Mannschaft verlassen. Eine große Herausforderung für den A-Ligisten.

„Wir waren froh, einen Torwart gefunden zu haben. Jetzt fällt uns die wichtigste Position aus“, sagt Tyrone Suggs, Sportlicher Leiter der SG Hattenhof . Dass Schlussmann Sven Günter zum Gruppenligisten SG Johannesberg wechselte , verärgert Suggs: „Er hat uns nach dem dritten Spiel schriftlich mitgeteilt, dass er uns nicht mehr zur Verfügung steht. Jegliche Kontaktaufnahme danach blieb unbeantwortet.“ Günter erklärt in einem Statement, dass Versprechungen seitens Hattenhof nicht eingehalten worden seien und der Kontakt zur SGJ über Bekanntschaften zustande kam. Diese Herausforderung habe Günter annehmen wollen.

Kreisliga A: SG Hattenhof steht plötzlich ohne Torhüter da

Nun steht die SGH vor der nächsten großen Herausforderung, nachdem der Kader nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga schrumpfte und die Spielgemeinschaft mit dem SV Neuhof II vom Hessischen Fußball-Verband nicht genehmigt wurde . „Das macht unsere Situation nicht einfacher. Ich glaube, ich muss niemandem erzählen, wie schwierig es ist, einen Torhüter zu finden. Vor allem mitten in der Saison“, betont Suggs, der sich mit den Vereinsverantwortlichen dennoch auf die Suche begibt und hofft, mit Kandidaten ins Gespräch zu kommen.

Mit vier Niederlagen nach den ersten vier Spielen ist Hattenhof denkbar schlecht in die Saison gestartet, Suggs sieht die Lage allerdings nicht so prekär: „Uns war bewusst, dass es schwer wird, haben aber schon gedacht, dass der ein oder andere Punkt herausspringt. Wir sind nach wie vor guter Dinge, denn so schlecht waren die Spiele nicht“, sagt Suggs und blickt vor allem auf die unglückliche 2:3-Niederlage gegen den SV Großenlüder II, als der Elfmeter zum 2:2 der Teutonen kurz vor Abpfiff erst verschossen, dann wiederholt und versenkt wurde. „Die Stimmung ist trotzdem noch top und macht uns Hoffnung für die kommenden Spiele“, sagt Suggs.

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