HSV soll sich nicht auf Krieger und Simon verlassen
Verbandsliga: Dominik Weber fordert bessere Einstellung
Hünfeld Kevin Krieger (links) trifft im Moment öfters als Lehnerz´ Dennis Sorg (rechts). Foto: Siggi Larbig
Hünfelder SV - FSV Dörnberg (Samstag, 15.30 Uhr)
"Die Jungs wollten am Montag unbedingt noch mal was im Ausdauerbereich machen, dem Wunsch habe ich natürlich sehr gerne entsprochen", sagt HSV-Coach Dominik Weber mit deutlich hörbarer Ironie in der Stimme. So ganz hat er gerade die erste Halbzeit gegen Mengsberg noch nicht verdaut: "Einstellung und Laufbereitschaft haben einfach nicht gepasst. Es scheint so, als verlassen sich Spieler da zu sehr auf andere. So nach dem Motto, dass Robert Simon schon drei Tore machen wird oder Kevin Krieger trifft. Und mit 80 Prozent geht es dann nicht." Deswegen wird Weber wohl auch die Aufstellung ein wenig durcheinanderwirbeln. Nachhaltig für einen weiteren Startelfeinsatz haben sich die wenigsten empfohlen. Was Weber ebenfalls störte, war die Tatsache, dass zu sehr das Spiel zwischen Borussia Fulda und Eschwege und die daraus entstehenden theoretischen Folgen interessierten: "Nicht nur deswegen zählt für uns nur Dörnberg und kein anderer Platz."
Melsunger FV 08 - SV Steinbach (Samstag, 15.30 Uhr) und SSV Sand - SV Steinbach (Ostermontag, 15 Uhr)
Die Steinbacher drücken alle Daumen, dass gespielt wird - zumindest einmal. Denn fallen erneut beide Partien ins Wasser, wird die Zeit immer enger. Der Zeitraum zwischen dem nächsten Spiel am kommenden Sonntag gegen Dörnberg und am letzten Spieltag (31. Mai) in Hünfeld würde gerade noch 49 Tage betragen. 13 Ligaspiele plus Kreispokalfinale gegen Hünfeld müsse man in eben diesem Zeitraum abreißen. Macht im Schnitt genau zwei Pflichtspiele pro Woche. Ein breiterer Kader würde den Steinbachern dann gut zu Gesicht stehen - den haben sie allerdings erst in der kommenden Serie zur Verfügung.
OSC Vellmar U 23 - SC Borussia Fulda (Samstag, 15.30 Uhr)
Beim Schlusslicht wäre alles andere als ein klarer Erfolg für den SCB überraschend. Gespielt wird am Kunstrasenplatz, das wurde SCB-Coach Oliver Bunzenthal bereits mitgeteilt. Nach dem Spielausfall in Mengsberg, hat Coach Oliver Bunzenthal wieder die Qual der Wahl: "Und das ist gar nicht einfach. Allerdings ist das besser als andersrum", schmunzelt der SCB-Coach, der zuletzt Vedran Jerkovic und Marius Müller auf die Bank setzte: "Die beiden werden ganz wichtig für uns sein. Jetzt und in der Zukunft." Auf das vergangene Wochenende blickt Bunzenthal nicht nur wegen des 3:0-Erfolgs gegen Eschwege zurück, sondern auch ob des 2:2 Hünfelds gegen Mengsberg: "Das war ein gutes Wochenende. Wir haben zwar auch die drei Spiele vorher gewonnen, die haben sich aber nicht so in der Tabelle ausgedrückt." Diesmal schon, denn Eschwege ist endgültig abgehängt, auch Hünfeld wurde bis auf acht Punkte distanziert.
SV Adler Weidenhausen - TSV Lehnerz II (Samstag, 15.30 Uhr)
Keine Frage: Neben Borussia Fulda hieß am vergangenen Wochenende der große Gewinner Lehnerz II. Denn alle involvierten Teams im Rennen um Platz zwei konnten nicht gewinnen, während TSV-Coach Marco Lohsse dabei genüsslich die Beine am Sofa hochlegen konnte. "Es ist natürlich schön, dass der Kampf um Platz zwei weiterhin spannend bleibt. Aber ganz ehrlich: Wir schielen nicht nach oben, denn für uns ist in der stärksten Verbandsliga seit Jahren immer noch eine große Überraschung auf Platz drei zu stehen." In Weidenhausen möchte er weiterhin ungeschlagen im neuen Jahr bleiben und somit das nächste Kapitel in der "top Runde" schreiben. "Gegen die starke Offensive um Sören Gonnermann wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden. Jeder weiß, wie schwer es ist, in Weidenhausen zu spielen. Außerdem sind die auch super aus der Winterpause gekommen." Lohsse steht außer Osman Özlük der gesamte Kader zur Verfügung. Der Stürmer gehört zumindest in den nächsten zwei Wochen fest zum Kader des Hessenliga-Teams.
SVA Bad Hersfeld - SC Willingen (Samstag, 15.30 Uhr)
Ausgerechnet Kim-Marvin Sippel und damit ein Torwart versaute Fabian Kallée den bis zur 90. Minute so erfolgreichen Einstand als Trainer des SVA. Der Baunataler erzielte das 3:3 in der Nachspielzeit per trockenem Volleyschuss. Dennoch darf durchaus das Positive überwiegen, schließlich traf Asbach das zweite Mal in Folge dreifach, hielt das formstarke Baunatal zumindest auf Distanz und kann selbstbewusst auf Willingen schauen. Die Upländer haben gut acht Wochen vor Saisonende sage und schreibe sechs Spiele weniger als der SVA absolviert. Umso wichtiger wäre es, denn Vorsprung vor Willingen auf sieben Punkte auszubauen. An Ostern holt der SCW übrigens keine Spiele auf, denn er wurde nur einmal angesetzt.


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