Neue Trainerlösung beim RSV Petersberg eine „Frage der Zeit“

07. September 2023, 20:35 Uhr

Mathias Lissek bildet mit David Friedrich das Interimsduo des RSV Petersberg. Doch wie lange? © Charlie Rolff

Nach der Entlassung von Jürgen Krawczyk geht Gruppenliga-Schlusslicht RSV Petersberg mit einem Interimsduo in das Spiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die SG Johannesberg. Zumindest Stand jetzt.

Mathias Lissek und David Friedrich, die eigentlich die A-Junioren trainieren, stehen derzeit bei der ersten Mannschaft des RSV Petersberg als Interimsduo in der Verantwortung. Die Frage ist nur: Wie lange? „Nach aktuellem Stand werden Dave und ich die Mannschaft am Sonntag betreuen. Es kann aber sein, dass mit dem neuen Trainer alles viel schneller geht“, verrät Lissek, der auch in der Sportlichen Leitung der Petersberger aktiv ist.

Neue Trainerlösung beim RSV Petersberg eine „Frage der Zeit“

Nachdem Jürgen Krawczyk am Montag von seinen Aufgaben freigestellt wurde , nahmen die Verantwortlichen Gespräche mit möglichen Nachfolgern auf. „Vor Montag haben wir mit niemandem gesprochen. Die Entscheidung gegen Jürgen war nicht von langer Hand geplant“, betont Lissek, der mit seinen Kollegen „schneller als gedacht“ vor einer Lösung steht. „Man muss immer vorsichtig sein, aber es ist sehr konkret und eine Frage der Zeit. Ich bin zuversichtlich, dass wir spätestens bis Montag einen neuen Trainer präsentieren können. Aber vielleicht klappt es sogar schon am Freitag oder vor dem Spiel am Sonntag.“

Falls nicht, werden Lissek und Friedrich auf der Bank sitzen. In allen sechs bisherigen Saisonspielen ging der souveräne Meister der Kreisoberliga Mitte als Verlierer vom Platz. „Die Mannschaft musste auch erst einmal mit der Situation umgehen, sie hat einen zusätzlichen freien Tag bekommen“, erklärt Lissek, der von unglücklichen Niederlagen am vergangenen Wochenende berichtet. In Thalau hätte der RSV zur Pause deutlich führen können, stattdessen kassierte er in der Nachspielzeit eine 2:3-Niederlage. Und zwei Tage später bereitete die Defensive beim 3:5 in Züntersbach große Sorgen. „Die Mannschaft hat gut trainiert, alle haben sich reingehängt. Jetzt haben wir am Sonntag die nächste Möglichkeit, endlich die ersten Punkte einzufahren.“