Germania nach Umbruch auf „steinigem Weg“

18. September 2023, 10:12 Uhr

Doppelpack nach Einwechslung: Ömer Akkilinc drehte das Spiel zugunsten von Germania Fulda. © Charlie Rolff

Extrem kuschlig geht es in der A-Liga Fulda zu, bei der sich Vizemeister Germania Fulda erwartungsgemäß weit oben in der Tabelle befindet – wenngleich dem Team von Zeljko Karamatic noch die Konstanz fehlt.

Doch für eines steht Traditionsclub Germania Fulda : Spektakel! Nach dem furiosen 5:4-Sieg gegen Kreisoberligist Rothemann im Bitburger-Kreispokal , wurde nun Sickels II in einem emotionsgeladenen Ligaspiel mit 4:3 besiegt – und trotzte dabei einem zwischenzeitlichen 2:3-Rückstand. „In diesen beiden Spielen haben wir gekämpft und jeder hat alles gegeben. Das ist mir wichtig“, sagt Karamatic.

A-Liga: Germania Fulda fehlt es nach Umbruch an Konstanz

Gleichzeitig legt der Trainer aber den Finger in die Wunde: „Wir bekommen zu viele Gegentore, was mehrere Gründe hat. Einerseits hatten wir neun Neuzugänge. Da dauert es, bis wir zu einem Team zusammenwachsen. Andererseits ist die Trainingsbeteiligung nicht gut, weswegen wir ganz einfach Schwierigkeiten haben, uns Dinge anzutrainieren, die elementar sind. Ich kann ja nicht mit den Stürmern Abwehrtraining veranstalten“, sagt er und gibt zu, „dass das für uns noch ein steiniger Weg ist, wir aber guter Ding sind, uns oben festsetzen zu können“.

Ein Ausrufezeichen hat die zweite Mannschaft der SG Kerzell/Löschenrod gegen die hochgehandelte SG Marbach/Dietershan gesetzt. Ausgerechnet A-Junior Luis Heiner erzielte den umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Maberzell/Gläserzell: Glücklich mit der Umgruppierung

In der A-Liga Fulda/Lauterbach hat sich die SG Maberzell/Gläserzell nach der gewünschten Umgruppierung bereits akklimatisiert und wird mit dem Abstieg im Gegensatz zur Vorsaison in der Fulda-Staffel rein gar nichts zu tun haben – auch weil Johannesberg II und Hattenhof bereits jetzt abgeschlagen am Tabellenende liegen.

Trainer Carlo Sauerbier, der im Sommer das Amt übernommen hat, ist nach vier Siegen aus sieben Spielen voll des Lobes: „Prinzipiell bin ich sehr zufrieden. Die Jungs ziehen gut mit – auch im Training und nehmen die Liga sehr gut an. Jeder Spieler ist glücklich mit der Entscheidung, Richtung Vogelsberg zu fahren.“ Verlassen kann sich Sauerbier zudem auf seinen Torjäger Maximilian Wilhelm, der auch gestern wieder traf und schon zehn Tore erzielt hat. In Müs war laut Sauerbier der größere Wille entscheidend. Mit 2:1 siegten die Gäste.

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