A-Liga Fulda-Rhön: Moritz Reinhard hegt keine Abwanderungsgedanken
„Ich möchte Kreisoberliga spielen – mit Elters/Eckweisbach/Schwarzbach“
Wie sehr schmerzt die 0:1-Niederlage noch immer?
Es ist schon sehr bitter und schade. Wir waren in den vorigen Wochen eigentlich sehr gut drauf, zumal uns auch ein Punkt gereicht hätte, um wenigstens die Tabellenführung zu verteidigen. Nun können wir es leider nicht mehr ändern. Ich bin mir sicher, dass Künzell II diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand geben wird.
Wieso fiel es euch gegen Künzell II so schwer Torchancen zu kreieren? Schließlich seid ihr mit 116 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga.
Künzell hat es sehr gut gemacht, sie standen in der Defensive sehr kompakt und waren sehr aggressiv im Spiel gegen den Ball. Erst nach dem Treffer zum 0:1 haben wir dann mutiger nach vorne gespielt.
In der Relegation habt ihr bereits in der letzten Saison Erfahrung gesammelt – allerdings negative. Was müsstet ihr dieses Mal besser machen?
Einfach mehr Tore schießen. Letzte Saison haben wir sowohl gegen Lehnerz III (1:1) als auch gegen Dietershausen/Friesenhausen (2:1) gute Spiele gemacht, sind letztlich aber an der eigenen Chancenauswertung gescheitert. Das soll uns in dieser Saison nicht noch einmal passieren.
Wie bitter wäre eine weitere Saison in der A-Liga?
Wir sind vergangene Saison bereits mit einem Punkt Rückstand hinter Weyhers Zweiter geworden, dieses Jahr könnte es genauso laufen, daher wollen wir die Relegation auf jeden Fall positiv bestreiten. Aber natürlich, es wäre mehr als bitter. Wir spielen eine tolle Saison, haben in einigen Spielen einfach blöde individuelle Fehler gemacht.
Du führst mit deinen 19 Lenzen die Torschützenliste an, hast in 27 Spielen bereits 24 Treffer erzielt. Welche persönlichen Ziele hast du dir noch gesetzt?
Ich würde im nächsten Jahr gerne Kreisoberliga spielen – und zwar mit Elters/Eckweisbach/Schwarzbach. Ich bin hier sehr verwurzelt, fühle mich pudelwohl und hege daher keine Abwanderungsgedanken. Natürlich möchtest du als Fußballer immer so hoch wie möglich spielen, letztlich muss es aber auch mit meinem Studium in Bayreuth vereinbar sein.

