A-Liga Schlüchtern: Jossas Vorstand erhebt neue Vorwürfe
Bisher war dem Marborner Vereinsmitglied Benjamin Lifka, den die Homepage seines Vereins als Platzkassierer ausweist, ein tätlicher Angriff auf den dem FV Altengronau angehörenden A-Ligaklassenleiter Harald Maienschein vorgeworfen worden (wir berichteten). Lifka wiederum beklagte Verletzungen, die ihm seinerseits durch einen Stoß zugefügt worden sein sollen. Darüber hinaus steht im Raum, dass der Altengronau/Jossaer Spieler Michael Heil mit einer obszönen Geste die Tumulte nach dem 4:3-Siegtreffer der Sinntaler in der Nachspielzeit ausgelöst haben soll.
Zu den Vorgängen nun Martin Röder, Vorsitzender der SG Jossa, in einer mit seinen Vorstandskollegen vom FV Altengronau abgetimmten Presseerklärung Stellung: „Nach einer turbulenten Partie ist es zu einer Beleidigung von einem Marborner Zuschauer gegenüber einem unserer Spieler gekommen. Dieser ließ sich daraufhin zu einer emotionalen Geste gegenüber des Platzkassierers von Marborn hinreißen, die in keiner Weise anwesenden Kindern oder anderen Zuschauern galt. Im Nachhinein bedauert der Spieler diese Geste sehr.“
Direkt im Anschluss habe sich laut Röder der Spieler mit seinen Mannschaftskameraden in die Umkleidekabine begeben, woraufhin der Platzkassierer der SG Marborn hinterher gestürmt sei.
Röder fährt fort: „Er konnte nicht friedlich aus der Kabine entfernt werden. Deshalb benötigte es zwei Platzordner, um ihn aus der heimischen Kabine zu entfernen und des Geländes zu verweisen. Der Marborner Platzkassierer verließ widerwillig das Sportlerheim und beleidigte auf seinem Weg mehrere Zuschauer.“ Da er das Gelände nicht habe verlassen wollen, habe er nicht von den Platzordnern abgelassen. „Diese Szenen“, so Röder weiter, „wollte ein Zuschauer (Maienschein, Anm. d. Redaktion) bildlich festhalten, was er unterbinden wollte“.
Sowohl der Vorsitzende der SG Marborn, Ralph Braun, als auch Lifka wollten sich zu der Erklärung Röders am Donnerstag nicht äußern. „Wir haben im Vorstand beschlossen, dass sich niemand mehr zu den Ereignissen äußern wird, sondern dass wir uns darauf beschränken, Schritte durch die Sportgerichtsbarkeit zu erwarten“, erklärte Braun. cap


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