A-Ligen: Heiße Tänze auf allerlei Sportplätzen erwartet

Ingo Rippert: Wir fahren als Favorit nach Mackenzell

26. September 2014, 10:00 Uhr

Auch Christian Vogt fehlt Mackenzell aktuell.

In der A-Liga Fulda-Rhön sorgt weiterhin die SG Marbach für Furore, bereits heute Abend steht das Gastspiel bei der TSG Mackenzell an. Dort erwartet Ingo Rippert keinen Spaziergang, hofft dennoch auf den achten Sieg in Serie.

A-Liga Fulda-Rhön

Mackenzell wurde vor der Serie heiß gehandelt, Marbach eher nicht. Nach neun Spieltagen sagt die Tabelle etwas anderes: Marbach ist Vierter mit 21 von 24 möglichen Punkten, Mackenzell Neunter mit nur neun Punkten. "Ich habe mir mal die Mühe gemacht und vor zwei Wochen in Künzell die Mackenzeller für eine Halbzeit ausspioniert. Der Trainer hat mir gesagt, dass einfach viele Spieler fehlen, das erklärt dann den nicht so guten Saisonstart", meint Rippert. In der Tat hat die TSG, die in der Vorsaison erst in der Relegation am Aufstieg gescheitert war, schwer zu kratzen: Jüngstes Beispiel ist Top-Torjäger Simon Käsmann, der mit einer Knieverletzung zu kämpfen hat und in der Hinserie wohl nicht mehr spielen wird. Bei Marbach läuft es hingegen rund - auch wegen der personellen Situation: "Wir haben eigentlich keine Probleme und insgesamt eine gute Mannschaft. Ich kenne das ja aus meiner Zeit in Margretenhaun. Wenn alle Spieler da waren, dann haben wir eine gute Rolle gespielt. Haben drei, vier gefehlt, dann wurde es eng." In Mackenzell erwartet Rippert ein schweres Spiel, auch aufgrund der Tatsache, dass auf dem B-Platz gespielt wird: "Dennoch fahren wir aufgrund der Tabellensituation als Favorit dahin und wollen natürlich auch gewinnen." Es wäre der achte Sieg in Serie. Spitzenreiter Simmershausen ist nach wie vor ungeschlagen, gegen Michelsrombach/Rudolphshan II spricht von der Papierform her nichts dagegen, dass die Serie weiterhin Bestand hält.
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A-Liga Hünfeld-Hersfeld

Beim SV Kirchhasel läuft mit neun Punkten aus acht Spielen sicherlich noch nicht alles Plan, ins Derby am Sonntag gegen Roßbach geht die Elf von Bernhard Göbel dennoch als klarer Favorit. Denn der Aufsteiger ziert aktuell das Tabellenende, konnte erst vier Punkte holen und ist mit bereits 29 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Auch in der Offensive läuft es mit erst sieben geschossenen Toren noch nicht rund, der Weggang von Toptorjäger Dominik Notarangelo zu Kreisoberligist Rot-Weiß Burghaun konnte noch nicht in Gänze kompensiert werden. Spitzenreiter Kiebitzgund/Rothenkirchen will auch nach dem Spiel in Großentaft weiterhin ungeschlagen sein.
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A-Liga Fulda

Schweben ist und bleibt das Überraschungsteam der A-Liga Fulda: Nur gegen Neuhof II musste sich die Elf von Achim Noll mit einem Remis begnügen, ansonsten gab es teils deutliche Siege zu feiern. Platz zwei hinter Löschenrod ist der Lohn. Doch jetzt kommt mit Rommerz der Nachbar an die Rückerser Straße, ein echtes Derby steht den Zuschauern bevor. Rommerz steht mit Rang sieben ordentlich da, sah gegen die Spitzenteams Löschenrod und Türkischer SV auch schon gut aus, musste sich allerdings je mit 0:1 geschlagen geben.
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A-Liga Fulda-Lauterbach

Die West-Staffel scheint ein wenig zum Langweiler zu verkommen: Borussia Fulda II, in der Vorsaison gerade noch den Klassenerhalt gesichert, zieht an der Spitze einsam seine Kreise, strafte zuletzt den Vierten Hauswurz dank eines 7:1-Kantersiegs ab. Beim Blick auf die Toptorjäger auch kein Wunder: Mehmet Corumlu (13), Imal Schersadeh (9) und Jannik Schinzel (4) könnte man wohl bedenkenlos in vielen Gruppenliga-Teams einbauen. Auch Timo Peikert, Marc Götze und Marcel Trägler steuerten schon wichtige Tore bei. Keine Frage, die Radic-Elf profitiert vom äußerst breit aufgestellten Kader der ersten Mannschaft. Am Wochenende sind die Borussen spielfrei, die Chance für den ärgsten Verfolger Wartenberg/Salzschlirf durch einen Sieg bei Hosenfeld II zumindest auf drei Punkte bei einem Spiel mehr heranzurücken.
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A-Liga Schlüchtern

Ein echter Kellerkracher steht in Marborn auf dem Programm: Der Vorletzte empfängt den Drittletzten Heubach. Der Gastgeber konnte bislang erst vier Punkte sammeln, Heubach hat bei zwei Spielen mehr immerhin schon neun auf dem Konto. Bereits am Freitag kann Herolz die Tabellenführung verteidigen, zu Gast ist Schlusslicht Weiperz. Die Rollen sollten klar verteilt sein. Aufsteiger Distelrasen, der in sieben Spielen schon neun Zähler verbuchen konnte, bekommt es mit dem Zweiten Veitsteinbach zu tun.
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A-Liga Hersfeld-Rotenburg

Die SG Obergeis//Untergeis schiebt sich nach dem Traumstart mit sieben Siegen aus sieben Spielen an, dahin zurückzukehren, wo sie vor vielen Jahren mal spielte, nämlich in die Kreisoberliga, die weiland noch Bezirksliga hieß. Der nächste Schritt kann bei Aufsteiger Sorga/Kathus II getan werden, der steht mit fünf Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Noch dahinter zu finden sind Aulatal II und Espanol Bebra, beide Teams duellieren sich bereits am Samstag.
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Autor: Johannes Götze

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