Adler-Notelf entführt alle Punkte
Verbandsliga: 2:1-Sieg in Neuhof
Dabei waren die Adler mit einer echten Rumpftruppe gen Osthessen gereist: So fehlten neben allen drei Gonnermanns auch noch drei weitere arrivierte Kräfte. Und dennoch versuchte der Gast das Zepter in die Hand zu nehmen und hatte schon vor der Pause durch zweimal Jan Gerbig und Kennedy Ogbonnaya das Mehr an Chancen, auf der Gegenseite wurde nur einmal Spielertrainer Radek Görner gefährlich (6.).
Und dennoch ging der SVN nach der Pause in Führung: Nach einem Ballverlust Weidenhausens im Mittelfeld ging es blitzschnell, erst konnte der Gast noch verteidigen, dann aber traf Joker Nikolcho Gorgiev aus kurzer Distanz (55.). Weidenhausen schüttelte sich nur kurz und schlug doppelt zurück: War Soohoon Kims Ausgleich nach einem Freistoß im zweiten Versuch aus 16 Metern platziert ins Eck herrlich anzusehen (77.), hatte Gerbig beim Siegtreffer jede Menge Dusel, denn ein Neuhofer fälschte den Schuss 18 Metern extrem unglücklich ab, die Bogenlampe für SVN-Keeper Dogus Albayrak nicht mehr zu erreichen (80.).
Mehr als die Niederlage dürfte die Gastgeber die Verletzung von Torschütze Georgiev ärgern, der bei einem unglücklichen Zusammenprall auf die Schulter knallte und beim Weidenhausener Anhang sofort Erinnerungen an die Verletzung Tim Gonnermanns hervorriefen - der fehlt wegen einer Schultereckgelenksprengung. SVA-Funktionär Stefan Stederoth sprach nachher von einem "Sieg des Tüchtigen in einem in der Summe typisch zähen Mittwochsspiel zum Saisonende, wo es für niemanden mehr um etwas geht". 15 der 50 Zuschauer waren aus Weidenhausen angereist.
Die Statistik:
Neuhof: Albayrak; Panic (46. Gorgiev), Manns, Görner, Duvnjak (46. Curic), Labudovic, Lazarevski (74. Kegni-Fotsing), Antoniev, Bräuer, Skugor, Kalis.
Weidenhausen: Klotzsch: Beng, Schäfer, Ogbonnaya (89. Schiller), Renke (60. Görs), Toro Moreno, Göbel, Gerbig, Kim, Hammer, Löffler.
Schiedsrichter: Johannes Helmut Baumann (JFV Mittelhessen).
Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Nikolcho Gorgiev (55.), 1:1 Soohoon Kim (77.), 1:2 Jan Gerbig (80.).


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