Altmeister Roman Musil hat nichts verlernt
Kreispokal Fulda: Johannesberg schießt RSV raus
Die einzige gute Kunde für Petersberg gab es bereits vor dem Spiel. Der befürchtete Armbruch von Torjäger Boris Aschenbrücker erwies sich nach dem Röntgen mittlerweile nämlich nur als starke Prellung. „Ich denke, dass ich maximal zwei Wochen ausfallen werde. Aber es tut schon verdammt weh und deshalb glaube ich auch nicht, dass ich am Wochenende in Hosenfeld schon wieder spielen werde“, erklärte Aschenbrücker.
Mann des Spiels wurde ein anderer Torjäger, den man auf diesem Level eigentlich schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Weil aber neben Robin Kleemann auch Witali Bese passen musste, spielte im Sturm bei Johannesberg Roman Musil. In der Kreisoberliga diese Saison noch ohne Einsatz, machte der 33-jährige Spielertrainer der zweiten Mannschaft zwei Tore.Beim 1:0 überlupfte er den schlecht postierten RSV-Keeper Beikirch clever mit einem Heber, beim 3:1 nach einem Freistoß blieb Musil im Getümmel eiskalt. Sein Doppelpack war die Grundlage für einen letztlich verdienten Sieg der Hausherren, die in der Verlängerung durch zwei Tore in drei Minuten den Sack zuschnürten.
Damit sind drei Viertelfinalspiele gespielt. Der letzte Halbfinalist wird am Freitag in der Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen Eichenzell und Lehnerz ermittelt. Anstoß in Eichenzell ist dann am Freitag um 18.30 Uhr. Die Halbfinals: Löschenrod – Johannesberg, SV Neuhof – Sieger aus Eichenzell gegen Lehnerz.
Johannesberg: Pitzer; Pervan, Dechant, Walt, Brylski, Schneider, Wiesner, Schwendner, Balz, Schug, Musil – Frese, Reksius, Heil.
Petersberg: Beikirch; Kilian, Yildiz, Brzoza, Stupp, Mäurer, Kücükler, M. Aschenbrücker, von Pazatka, Wingenfeld, Müller – Koch, Doganer, Vardar.
Schiedsrichter: Sebastian Schaub (Eckweisbach).
Zuschauer: 130.
Tore: 1:0 Roman Musil (17.), 1:1 Patrick Wingenfeld (19.), 2:1 Anton Balz (93.), 3:1 Roman Musil (96.). / kr


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