Sterbfritz/Sannerz

Auch nach Krisensitzungen wurde es nicht besser

B-Liga Schlüchtern: Weismüller folgt auf Balz bei Sterbfritz/Sannerz

30. September 2019, 15:00 Uhr

Alexander Balz hat sich nach zwei Jahren von Sterbfritz/Sannerz verabschiedet. Foto: Ralf Hofacker

Die SG Sterbfritz/Sannerz hat in der B-Liga Schlüchtern einen neuen Coach. Der bisherige Spielertrainer Alexander Balz erklärte nach dem enttäuschenden 0:7 seiner Mannschaft beim SV Schweben II seinen Rücktritt.

Die Elf aus Sterbfritz und Sannerz bezahlte die klare Niederlage mit der Roten Karte für Aymen Bashir Saleh, der in Minute 40 wegen Nachtretens des Feldes verwiesen wurde. Mit zehn Mann war für die Gäste auf dem Spielfeld in Schweben nicht mehr viel zu holen.

Nach zwölf Spielen steckt die Spielgemeinschaft mit neun Zählern im Tabellenkeller fest, nachdem im Vorjahr noch ein guter fünfter Platz erreicht wurde. "Wir hatten viel Pech, in den Spielen und mit Verletzungen", erklärt Balz, der aufgrund eines Innendbandrisses selbst zurzeit keinen Fußball spielen kann. "Ich hatte dem Vorstand schon letzte Woche meinen Rücktritt angeboten, nach dem Spiel in Schweben war aber klar, dass die Luft raus ist. Wir haben viel probiert, Krisensitzungen abgehalten, aber irgendwann ist alles auch zweimal gesagt", so der 31-Jährige.

Wie es für den ehemaligen Lütterer nun weitergeht, ist unklar. Im Trainergeschäft möchte der Bruder des Gundhelm/Hutten-Coaches Anton Balz aber weiter aktiv sein. "Ich mache nächstes Jahr meine A-Lizenz und könnte mir auch gut vorstellen, im Jugendbereich zu arbeiten. Im Seniorenbereich würde ich auch weitermachen, da müsste aber schon ein ambitioniertes Angebot kommen", lässt Balz durchblicken, dass die B-Liga eher keine Option mehr ist. Der Abschied von Sterbfritz/Sannerz sei nach zwei Jahren aber keineswegs im Bösen erfolgt.

Jetzt soll es Andreas Weismüller richten, der auch schon die zweite Mannschaft der SG recht erfolgreich betreut und sich nun bereit erklärt hat, die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Frank Baier, Sportlicher Leiter der SG Sterbfritz, hierzu: "Wir haben eine sehr gute interne Lösung gefunden und versuchen, mit Andreas Weismüller die Talsohle so schnell wie möglich hinter uns zu lassen." / khw, kol

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