Aufstieg mit dem Heimatverein als krönender Abschluss?
Christian Pfeiffer mit Niederjossa in bestechender Form
„Das hatte ich meinen Kumpel einfach versprochen und dieses Jahr hat es gepasst, da ich beruflich sehr eingespannt bin und ein Haus gebaut habe“, sagt Pfeiffer, der jahrelang in Hessen- und Verbandsliga kickte, nun in Niederjossa aber seine letzte Station im Seniorenbereich angetreten hat. „Ich wollte kürzertreten, daher war es genau die richtige Entscheidung“, so der Ex-Borusse, der nach sieben Begegnungen bereits zehn Treffer auf dem Konto hat und vom Aufstieg mit seinem Heimatverein träumt.
Jenen Aufstieg verpasste der SVN in den Jahren zuvor in der A-Liga Hünfeld-Hersfeld oft knapp, in dieser Spielzeit könnte die Stunde jedoch geschlagen haben. „Weil wir eine extrem ausgeglichene Mannschaft haben, die für die A-Liga überdurchschnittlich gut und auch in der Breite toll besetzt ist. Viele unserer Jungs haben schon höherklassig gespielt. Daher wäre es natürlich traumhaft, wenn uns in dieser Saison der große Wurf gelingen würde“, hofft Pfeiffer.
Das größte Plus sei allerdings gar nicht die sportliche Qualität, sondern das Zusammenhaltsgefühl. „Der Verein ist wie eine große Familie, hier wird Vereinsleben noch wirklich gelebt. Auch weil das Vereinsheim das beste Lokal im Dorf ist und hier jeden Abend Betrieb ist. Das schweißt einfach zusammen“, berichtet der 30-Jährige, der mittelfristig in das Trainergeschäft einsteigen möchte. „Das ist der Plan. Ich mache mir diesbezüglich aber überhaupt keinen Druck.“ Denn vorher soll der krönende Abschluss mit Niederjossa folgen.

