Aufstiegsrunde zur Verbandsliga: Nix will siegen und kündigt Karriereende an

"Auf Unentschieden spielen hat noch nie geklappt"

10. Juni 2015, 09:00 Uhr

Edgar Nix hört auf.

Dem SV Neuhof genügt am Mittwoch (18.30 Uhr in Friedrichstein) schon ein Unentschieden bei Bad Wildungen/Friedrichstein, um den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt zu machen.

Nach dem 3:1-Sieg am Samstag gegen Bosporus Kassel ist der SV Neuhof in der Pole Position. "Wir können nicht auf Unentschieden spielen, das hat noch nie geklappt. Wir wollen auch gegen Bad Wildungen/Friedrichstein gewinnen, werden aber nicht auf Teufel komm raus nach vorne rennen", kündigt Neuhofs Trainer Edgar Nix an. Der 49-Jährige war am vergangen Mittwoch Zaungast beim 2:1-Erfolg von Bad Wildungen/Friedrichstein in Kassel.

"Fußballerisch ist Kassel einen Tick besser, insgesamt denke ich aber, dass Bad Wildungen/Friedrichstein die kompaktere und stärkere Mannschaft ist. Sie sind defensiv sehr gut organsiert und haben zwei schnelle Angreifer. Gerade bei ihren Kontern müssen wir aufpassen", warnt Nix, dem vor allem die Anreise ein Dorn im Auge ist. "Das ist alles nicht optimal und ganz sicher kein Vorteil für uns. Viele Spieler müssen früher weg von der Arbeit und sind dann eineinhalb Stunden mit dem Bus unterwegs."

Immerhin sieht es personell gut aus, alle Spieler seien soweit an Bord, um Nix in seinem wohl letzten Spiel überhaupt auf der Trainerbank den Aufstieg zu schenken. "Danach werde ich wohl kein weiteres Traineramt mehr annehmen. Beruflich bin ich einfach sehr eingespannt", erklärt Nix, dessen Nachfolger im Sommer Radek Görner wird. Wehmut kommt bei dem Ex-Sodener noch keine auf: "Der Fokus liegt auf dem Spiel", betont Nix.

Autor: Max Lesser

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