B-Liga Fulda-Rhön: Costache will mit Hilders aufsteigen
"Qualität für die A-Liga ist da"
Aurel Costache (weiß, hier noch im Trikot des SV Müs) will mit Hilders aufsteigen. Foto: Charlie Rolff
"Meiner Meinung nach ist genug Qualität für den Aufstieg und die A-Liga da", findet Costache. "Das einzige Problem ist noch die fehlende Erfahrung, die werden die Spieler aber auch erst mit den Jahren bekommen." Im Vergleich zum letzten Jahr sieht der 30-jährige Spielertrainer definitiv Fortschritte. "Obwohl das jetzt schon meine zweite richtige Saison ist, entwickelt sich das jetzt erst, wie ich es mir vorstelle. Um mein Spielsystem umsetzen zu können, brauche ich auch die passenden Spieler."
Einen großen Unterschied zwischen A- und B-Liga hat der ehemalige Spieler von Borussia Fulda nicht ausgemacht. "Wenn man den Vergleich zwischen Gruppenliga und Kreisoberliga anstellt, erkennt man große Unterschiede. Zwischen A- und B-Liga ist es definitiv nicht so extrem." Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, wo es noch drei Aufsteiger plus Relegationsteilnehmer gab, steigt diesmal nur der Meister auf, der Zweite hat die Möglichkeit über die Relegation die A-Liga zu erreichen.
Und gerade in diesem Jahr gibt es in der B-Liga Fulda-Rhön vier Mannschaften, die etwa gleichstark sind und um den Aufstieg mitspielen. Obwohl Hilders als Erster überwintert hat, gibt es gerade mit Großenbach und Wiesen, die noch zwei beziehungsweise drei Spiele weniger auf dem Konto haben, ernsthafte Konkurrenten, auch Poppenhausen auf Platz drei liegend ist noch im Rennen. Bei allen drei Teams muss Hilders noch auswärts antreten. "Wir haben in der Hinrunde gegen keine der Mannschaften verloren. Auch im Rückspiel kommt es wieder auf die Tagesform an, der Heimvorteil wird nicht entscheidend sein", glaubt der gebürtige Rumäne.
Wie es mit Costache im Sommer weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. "Wir wollen im März die Gespräche führen", so der Trainer, der mit der ausstehenden Verhandlung seinen Spielern nochmal ein Signal geben möchte, weiter Gas zu geben. "Die Tendenz ist definitiv positiv. Die Entwicklung ist für mich am wichtigsten. Da diese gegeben ist, kann ich mir durchaus vorstellen, noch ein Jahr dranzuhängen", zeigt sich der Coach optimistisch.

