Bad Orbs Trainerwechsel fruchtet

Gruppenliga Frankfurt Ost: Großkrotzenburg siegt im Derby

21. Oktober 2017, 17:10 Uhr

Georg Tjart (rechts) bereitete die ersten drei Treffer zu Bad Orbs erstem Saisonsieg vor. Foto: Steffen Turban

Was für ein Einstand für Helmut Dauth. In Spiel eins nach der erneuten Amtsübernahme des Aufstiegstrainers gelingt dem FSV Bad Orb mit dem 4:0 (1:0)-Sieg beim SV Somborn der erste Saisonsieg. Überragender Mann war dabei Georg Tjart, der die ersten drei Treffer vorbereitet hat. Zeitgleich hat sich Germania Großkrotzenburg im Derby bei Germania Klein-Krotzenburg mit 3:2 (3:0) durchgesetzt, musste am Ende aber noch einmal zittern.

SV Somborn - FSV Bad Orb 0:4 (0:1)

Im Spiel für den guten Zweck zu Gunsten der "Barbarossakinder Gelnhausen" (wir haben berichtet) hat sich der FSV Bad Orb am Ende deutlich durchgesetzt und seinem alten und neuen Trainer Helmut Dauth damit einen Einstand nach Maß verschafft. "Die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen, obwohl wir auch nicht unverdient zur Pause geführt haben", findet Bad Orbs Sportlicher Leiter Jörg Döppenschmidt. Der kurzerhand zum Stürmer umfunktionierte Max Grauel traf nach schöner Vorarbeit von Georg Tjart zum 1:0 -Pausenstand. Und das, obwohl die Gastgeber die erste 100prozentige der Partie hatten, doch FSV-Keeper Patrick Hellenkamp zeigte einen starken Reflex. "Da hat er uns im Spiel gehalten, so Döppenschmidt. "Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, wenn Somborn da führt?"

Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für die Gäste. Erneut der etatmäßige Verteidiger Grauel mit einem Schuss aus 13 Metern nach Zuspiel von Tjart und Tim Witig erhöhten auf 3:0. Wieder hatte Tjart sich überragend gegen mehrere Gegenspieler durchgesetzt und seine Flanke hämmerte Witig aus vier Metern unter die Latte. Den Endstand besorgte dann erneut Witig mit einem Handelfmeter. "Es war ein gutes Spiel von uns. Man kann schon sagen, dass der Trainerwechsel gefruchtet hat", so Döppenschmidt.

Schiedsrichter: Thorben Fischer.
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 und 0:2 (30., 52.) Max Grauel, 0:3 und 0:4 Tim Witig (68., 82., Handelfmeter).

Germania Klein-Krotzenburg - Germania Großkrotzenburg 2:3 (0:3)

"Wir haben eine überragende erste Halbzeit und sehr guten Fußball gespielt", befand Großkrotzenburgs Kapitän Robin Prey nach dem Derby. Seine Mannschaft nah von Beginn an das Zepter in die Hand und ging bereits nach zehn Minuten durch einen Kopfballtreffer von Tobias Meub nach einem Eckball in Führung. Auch in der Folge waren die Gäste das besser Team und erhöhten nach einer guten halben Stunde mit einem Doppelschlag von Mario Woitynek und Sebastian Maicher, der per Foulelfmeter traf zum 3:0-Halbzeitstand.

"Nach der Pause wollten wir gleich das vierte nachlegen, sind aber überhaupt nicht mehr ins Spiel gekommen", so Prey. Bereits kurz nach Wiederanpfiff machten die Gäste Klein-Krotzenburg durch Ballverluste stark, die durch Treffer von Filippo Serra (50.) und Lucas Eckert (56.) schnell zum Anschluss kamen. Trotz weiterer Chancen sollte der Ausgleich aber nicht mehr fallen. "Am Ende müssen wir froh sein, dass wir das Spiel gewonnen haben", so das Fazit von Prey.

Schiedsrichter: Patrick Glaser.
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Tobias Meub (10.,), 0:2 Mario Woitynek (30.), 0:3 Sebastian Maicher (34., Foulelfmeter), 1:3 Filippo Serra (50.), 2:3 Lucas Eckert (56.).
Gelb-Rote Karte: (90.+4, Klein-Krotzenburg).

Autor: Daniel Bolz