Bad Soden kassiert mit neun Mann noch den Ausgleich
Verbandsliga: 2:2-Unentschieden gegen Eschwege
Und das in doppelter Unterzahl: Damian Sieniawski (75.) und Dimitrij Scheller (84.) wurden nämlich beide mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz gestellt. "Die Platzverweise waren unnötig, da müssen wir uns cleverer verhalten", fordert SG-Coach Sead Mehic. "Mit elf Mann oder auch zu zehnt hätten wir den Sieg vielleicht über die Zeit gebracht, auch wenn der Ausgleichstreffer absolut verdient war."
Die Sprudelkicker starteten schon zu Beginn sehr schlecht in die Partie und gerieten nach zwei Minuten in Rückstand. Doch die Gastgeber schlugen zurück, zunächst traf Samet Degermenci nach feiner Vorarbeit von Sven Hassler (15.), ehe Sieniawski einen Freistoß kurz vor dem Pausenpfiff direkt verwandelte.
Mit der Leistung in Halbzeit zwei war Mehic dagegen gar nicht einverstanden: "Wir haben sehr schlecht gespielt. Der Gegner hat uns in Sachen Zweikampfverhalten und Leidenschaft vorgemacht, wie es geht", kritisiert der ehemalige Kapitän von Kickers Offenbach, der deshalb mit dem 2:2-Unentschieden durch den späten Ausgleich von Christopher Minne (86.) gut leben kann. "Für uns ist das definitiv ein Punktgewinn, mit dem wir gut leben können", so Mehics Fazit.
Bad Soden: Gonzalez Garcia, Özyer, Harmancioglu (73. Moaremoglu), Degermenci, Sieniawski, Albayrak, Mulfinger (77. Kress), Römmich, Zuchowski (54. Noori), Hassler, Scheller.
Eschwege: Göhler, Brill, Hoffmann, Montag, Huhn, Bazzone, Kwiakowski, Kaufmann, Fricke (69. da Silva), Schulz (61. Stromczynski), Minne.
Schiedsrichter: Christoph Schröder (Frankfurt). Zuschauer: 200. Tore: 0:1 Sascha Fricke (2.), 1:1 Samet Degermenci (15.), 2:1 Damian Sieniawski (45.), 2:2 Christopher Minne (86.). Gelb-Rote Karten: Damian Sieniawski (Bad Soden, 75.), Dimitrij Scheller (Bad Soden, 84.).


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